Clickertagebuch


19. Dezember 2008
Ich bin irgendwie in einer ganz besonderen Stimmung....
Weihnachten mochte ich schon immmer. Als Kind hat es ja einen ganz besonderen Zauber inne, wobei das sicherlich hauptsächlich am eigenen Umfeld liegt. Meine Mutter hat Weihnachten so gestaltet, dass ich jedes Jahr bezaubert war. Auch im Erwachsenenalter hat das bei mir angehalten. Die meisten Leute mit denen ich spreche sind Weihnachtsmüde. Machen sich Gedanken über die Kosten, verlieren sich im putzen, kochen und hetzen durch die wenigen besinnlichen Tage. Irgendwie schaffe ich es ganz gut mich davon frei zu machen. Ich genieße die Zeit und staune über mich selbst.
Dank meiner Kinder, in diesem Jahr noch hauptsächich Henri, wobei auch Ida den Adventskranz beobachtet, bekommt das bevorstehende Fest noch einmal zusätzliche Qualität.
Es hat überhaupt nichts mit Geld zu tun um Henri in helles Entzücken zu versetzen. Er ist eine kleine Wunderblume und saugt alle Geschichten und Rituale rund um Weihnachten auf wie ein Schwamm.

Derzeit versucht er ganz dolle einzuschlafen, weil dann der Weihnachtsmann mit seinen Rentieren und dem Schlitten vor Mama's Fenster hält um zu fragen, ob der Junge heute brav war :).
Klappt wunderbar und ich muss wahrscheinlich am 28. Dezember anfangen mit dem Osterhasen ähnlich zu verfahren *lach* .
Neulich bin ich dunklen mit ihm durch den Ort gegangen und wir haben uns all die hübschen Fenster und Gärten angesehen. Mein Sohn war fasziniert und ich genieße diese kleinen Momente und erlebe durch ihn noch einmal ein Stück Kindheit. So schön hatte ich es mir nicht vorgestellt.
Er hat riesige Augen und rote Apfelbäckchen und vor lauter Aufregung verhaspelt er sich in der Sprache bei all dem Weihnachtszauber. Goldig ! Das anzünden und auspusten der Kerzen am Kranz, das öffnen der Adventskalender (einer mit Schokolade, einer mit Pixiebüchern), das Einkaufen des Weihnachtsbaumes, die Weihnachts CD anhören, der Kinderkanal der die Kinder darauf vorbereitet, was bald ansteht, unsere Geschichten darüber wie es am Weihnachtstag sein wird.... einfach alles verzückt ihn und lässt auch mich vor Ungeduld kribbelig werden. Ich denke nächstes Jahr, wenn Ida 1 und Henri 3 sind, wird es noch viel schöner. Herrlich.

Ida wurde heute zum 1. Mal geimpft. Ein Termin vor dem ich mich schon bei Henri immer gegruselt habe. Aber ich habe einfach nicht den Mum, sie ungeimpft zu lassen. Da auch meine Hunde grundimmunisiert werden, waren wir also auch brav mit dem Kind da.
Lassen wir mal, die in meinen Augen riesige Spritze, die in die klitzekleinen Beinchen sticht, weg, und ebenso die entsetzen Babyaugen als der Schmerz im Gehirn ankommt, so haben wir jetzt den Salat. Das Kind liegt unten hat Fieber und weint viel. Ich habe ihr eben Homöopathie gegeben in der Hoffnung, dass sie und ich heute Nacht einigermaßen gut überstehen *seufz*. Ich hasse diese Impferei. Gehst mit einem gesunden Kind hin und kriegst ein Krankes wieder. Ich wünschte ich wäre besser informiert und würde mich trauen, den Scheiß weg zu lassen....

Bine ist läufig. Ich habe mir jetzt angewöhnt, morgens und abends zu wischen. Wenn man uns mittags besucht, sieht es aus wie Sau. Zum Glück ist Henri kein Krabbelkind mehr *gg*. Neulich hat sich selbiger runter gebeugt, einen schon angetrockneten Blutfleck genau betrachtet und gesagt: Mama, die Bine hat auf die Fliesen gemalt !. Stimmt. Und auf  Fliesen anmalen steht bei uns Todesstrafe. Genauso wie an Möbel, Türen und Rauhputzwände. Kann mein Sohn ein Lied von singen, haben wir alles durch.
Überhaupt reißt der im Moment Schoten, ich könnte mich beömmeln.
Gestern hat er durch den ganzen Pennymarkt posaunt: "OMA, du bist eine Katastrophe".....die Leute lagen am Boden vor lachen (die Oma auch).
Heute im Bad hat er mich gekämmt und gesagt:
"Mama, deine Haare stehen da so runter"
Ich: "Sieht das schön aus ?"
Er: "Nöööööö". Danke mein Sohn. Ich muss also wieder mal zum Frisör.
Standartfloskeln die er witzigerweise immer richtig benutzt sind unter anderem: "Junge Junge, verflixt noch mal, mein Lieber, ach Gottchen, Scheißding *hüstel*.
Jörg hat sich neulich einen Rollkragenpullover gekauft, der ganz schön knapp saß. Mein Mann meinte, den braucht er nur um ihn unter dem Uniformhemd zu tragen. Henri hat vom Abendbrottisch hoch geschaut und gesagt: "Wieso, geht doch". Das war echt zu niedlich.
Seine Schwester liebt er heiß und innig und ich bin total gerührt, dass er so oft an sie denkt. So soll denn auch Ida was vom Weihnachtsmann bekommen (Mist, ich dachte die Lütte kriegt eh noch nichts mit und hätte mir das gespart), Ida soll überall mit da hinkommen wo er auch hingeht. Ida soll dies und Ida soll dass. Ida darf von seinem Eis lecken (was natürlich noch nicht in Frage kommt) aber immerhin. Eis ist Henri nämlich heilig.
Morgens kommt er mit hochstehenden Haaren und nackten Füßen ins Wohnzimmer gelaufen, schaut in den Stubenwagen und sagt: "Idachen, wie geht es Dir ?". Soviel dazu, dass wir dachten, ein so kurzer Name wird nicht verniedlicht *g*. Trotzdem warte ich dauernd auf Eifersuchtsattacken. Schaun wir mal, was da noch so kommt.
Neuerdings spielt er immer mit unserem Telefon. Er weiß genau, welche Taster er nicht drücken darf (hat er schon mal ausprobiert und hatte einen Tag Eisverbot - ich Rabenmutter ich-). Seitdem drückt er alle anderen Tasten, aber die die wählt nicht. Er spricht dann mit sich selber und sagt solche Sachen wie: "Spillner hier. Wie gehts." Das mag muttertypisch sein, aber ich könnte mich totlachen wenn ich sowas höre. Wenn er dann merkt, dass ich durch ihn lache, dreht er so richtig auf und da kommen Dinger raus, die ich unbedingt notieren muss, weil ich sowieso schon die Hälfte vergessen habe. Ich werde mir also unten einen Zettel deponieren. Ich bin sicher, der ist bald voll.....

In den letzten 2 Tagen ist das Kind wie verwandelt, es versteht langsam, dass er kurz leise sein muss, damit die Ida einschlafen kann und dann ist Mama nur für ihn da. Das kriegt er prima hin.
Gestern hat er zum ersten Mal gesagt, dass er uns lieb hat *schluchz*. Er kriecht nach der Gutenachtgeschichte im Sesseln in sein Bettchen und ist total lieb. Durschlafen tut er ja schon seit er 12 Wochen alt ist, es sei denn, er ist krank. Aber das zählt nicht.
Nachdem die letzten Wochen (oder waren es Monate) unter dem Motto "Trotzphase" standen und mir alles abverlangt haben was ich an Geduld und Nerven übrig hatte, genießen wir gerade das neue Kind und freuen uns !

In diesem Sinne an alle da draußen, eine besinnliche schöne Weihnachtzeit und ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr.
Bis die Tage,
Dagmar
1. Dezember 2008

6:5

Ich würde mal sagen, gewonnen, oder ? *hihi*
Und das mit dem Ostharz verbitte ich mir, ja...*räusper*

Hallo zusammen. Dann melde ich mich mal offiziell zurück als 2fache Mutter *g*.
Am 22.10. um 4.24 Uhr hat die kleine Ida sich ihren Weg auf die Welt gebahnt. Mäkel für dich und mich hier der Geburtsbericht, bevor ich wieder alles vergessen habe und über ein drittes Kind nachdenke.....*lach*
Am 21.10, also Tag 5 nach errechnetem Entbindungstermin sollte ich mich im Krankenhaus einfinden. Wenn man den Termin überschritten hat, wird man ja recht engmaschig kontrolliert um zu sehen ob der Zwerg auch weiterhin im Bauch gut versorgt wird.

Ich hatte bis dato null Wehen und hab mich bis auf die übliche Unbeweglichkeit ganz gut gefühlt. Der Arzt hatte angekündigt einen Wehenbelastungstest zu machen um zu sehen wie das Baby mit dem Stress zu recht kommt. Eine Sache, die mir bis heute nicht ganz einleuchtet. Henri war auch 6 Tage drüber und da haben wir nichts dergleichen gemacht. Ich sollte am 21.10 gleich morgens im Kreißsaal anrufen um zu erfragen ob ich kommen kann. In der Nacht hatte ich endlich recht unregelmäßige, leichte Wehen, die morgens wieder verschwunden waren.
Leider waren alle 3 Geburtszimmer besetzt. Seufz. Also hab ich um 11 Uhr noch mal nachgefragt und um 14 Uhr. Da hieß es dann ich kann um 15 Uhr kommen.

Jörg hatte bereits frei und konnte mich begleiten. Um kurz nach 3 wurde ich ans CTG angeschlossen und musste erst mal eine halbe Stunde warten. Wieder keine Wehen. Da das Kind die ganze Nacht rumort hatte, war es für mich auch nicht verwunderlich, dass die Ida im Bauch tagsüber geschlafen hat. Die Hebamme und der Doc fanden es aber beunruhigend wie ruhig die Ida war und haben mir gesagt, ich müsse an den Wehentropf. Jetzt hört man ja im Lauf seines Lebens so einiges und eine Einleitung war echt das letzte was ich wollte.

Aber, ich hab als brave Patientin zugestimmt, obwohl mein Bauchgefühl mir mal wieder gesagt hat, mit dem Baby ist alles okay.

Der Wehentropf wurde angeschlossen und ca. alle 20 Minuten wurde die Intensität gesteigert. Das ist schon komisch, du kommst da mit keinen Beschwerden hin und dann sind die ersten Wehen da, die noch gut erträglich sind. Nach und nach bekommt man aber wieder eine Ahnung, warum man nach dem 1. Kind kein weiteres mehr wollte. Hach, Schmerz lass nach dachte ich so kurz vor 18 Uhr und um 19 Uhr wurde der blöde Tropf endlich abgeklemmt. Da hatte ich schon von Wehen, Geburt und Kinder die Schnauze voll.....
Die Hebamme war kurz vorher da und sagte, sie hätten sich entschlossen mich stationär aufzunehmen, weil die Ida eben so ruhig ist. Ich solle um 21 Uhr noch mal zum CTG vorbei kommen.....
Bis dato war mein Muttermund 2cm offen und die Wehen ließen nach dem Tropf wieder nach, sind aber nicht ganz verschwunden. Nach gut 4 Stunden rum liegen an dem blöden Tropf (das legen des Zugangs war extrem schmerzhaft und hat eigentlich die ganze Zeit weiter weh getan) hatte ich auf den ganzen Kram keine Lust mehr.
Jörg wurde nach Hause geschickt und war tief enttäuscht. Bei Henri war alles irgendwie schöner. Da gingen die Wehen von alleine los, wir sind in Krankenhaus gefahren und nach unendlichen vielen Stunden war er eben da.
Nachdem ich meinen Mann versichert habe, dass ich nicht vor habe, die Geburt ohne ihn zu starten, ist er betröppelt nach Hause gefahren.
Ich bin auf die Station, habe Abendbrot gegessen und mich über mein Einzelzimmer gefreut !

Um 21 Uhr bin ich wieder zum CTG und dieses Mal war die Ida wach. Und wie. Da noch eine Frau im Kreißsaal lag, war ich ca. 1 Stunde am CTG und hab mich gelangweilt. Die Wehen waren erträglich aber da und das Kind hat geturnt was das Zeug hälft. Die Hebamme hat dann gesagt, das dieses CTG so gut wäre, dass ich morgen wieder nach Hause kann um abzuwarten, bis es endlich von alleine los geht. Hurra. Ich musste nämlich die ganze Zeit an Henri denken, von dem ich mich nicht ordentlich verabschieden konnte, weil wir los gefahren sind, während er Mittagsschlaf gehalten hat..... 

Um kurz nach 22 Uhr war ich wieder auf dem Zimmer und hab die paar Sachen die ich in den Schrank geräumt hatte, wieder in die Tasche gelegt. Noch mal kurz zur Toilette und dann in den Schlafanzug steigen. Beim heben des Beines ging es dann „peng“ und meine Fruchtblase ist geplatzt. Na prima, irgendwie hab ich mich nicht gefreut, dass mein Kind noch kommt sondern dachte dauernd nur: Der blöde Wehentropf ist schuld.
Ich bin dann wieder in den Kreißsaal gewackelt und 3x dürft ihr raten, was wir gemacht haben.... jawohl ein CTG J. Wie ätzend.
Es war grade Schichtwechsel und ich hatte eine total nette, noch recht junge Hebamme. Und, ich war ganz alleine und konnte mir den schönsten Saal aussuchen. Ich hab mich für den großen mit der Badewanne entschieden.
Ich lag also weiter rum und irgendwann fragte mich die Hebamme ob ich in die Wanne mag. Ja, ich wollte. Und im Gegensatz zu Henris Geburt ging es mir da total gut drin. Ich hab das Zitronellaöl genossen und hatte gar keine Wehen mehr. Im Wasser ist man endlich mal wieder fast schwerelos und es war einfach herrlich. Die Hebamme hat mich machen lassen und ich hab schon befürchtet, dass diese Entspannung die Wehen dann nachher so richtig anregt. War auch so. Wir haben kurz nach 23 Uhr den Jörg angerufen und gesagt, er kann zurück kommen, muss sich aber nicht beeilen. Der Arme hatte sich grade hingelegt. Er hat sich auch gar nicht beeilt, denn er war erst um 24 Uhr da. War aber gar nicht schlimm, er hat nix verpasst. Kurz nachdem Jörg da war, bin ich aus der Wanne und die Wehen wurden wieder stärker. Viel stärker.

Dieses Mal kam es mir um ein vielfaches schlimmer vor als bei Henri, weil ich zwischendurch einfach gar keine Verschnaufpause hatte. Es kam Wehe nach Wehe und die haben mich geradezu überrannt. Ich hab gar nicht mehr gemerkt, dass dazwischen irgendwo eine Pause gewesen wäre....
Wie schlimm es war, erahnt man vielleicht daran, dass ich bei Henri Geburt gesagt habe: NIE WIEDER EINE PDA. Und zu diesem Zeitpunkt bei Ida, hab ich danach gefragt. Ups.
Im Vorfeld hatte ich mit allen möglichen Ärzten und Schwestern darüber gesprochen, warum die PDA beim letzten Mal so schrecklich war und so lange gedauert hat.
Dieses Mal hatte ich Glück und kannte den Arzt. Ich hab irgendwie noch mal kurz erklärt wie sich das bei meinem Rücken verhält und dann wollten wir anfangen. Aber es kam Wehe nach Wehe und wir mussten um überhaupt eine Chance zu haben kurz einen Wehenhemmer einsetzen, weil einfach keine Pause zwischen den Wehen war. Ohne ging nix mehr und trotz Hemmer waren immer noch Wehen da und in ziemlich raschen Abständen und ordentlich heftig.
Als der Arzt die Kanülen geschoben hat, wusste ich dann wieder, was Nervenschmerzen im Rücken sind. Dieses Mal hat er sich aber eine andere Stelle gesucht und nach 10 Minuten waren wir fertig. Ich war total baff und so dankbar und konnte nichts davon zum Ausdruck bringen weil schon wieder Wehe um Wehe herein gejagt kam.

Ab und zu hab ich mal einen Blick für meinen Mann gehabt und der sah dieses Mal ziemlich besorgt aus. Ich hab nämlich ein fürchterliches Muskelzittern bekommen. Das war bestimmt nicht schön anzusehen, aber halb so schlimm. Ich konnte es nur nicht abstellen. Ich hab mit den Zähnen geklappert und es hat mich am ganze Körper geschüttelt. Ich habe weder geredet noch sonst was gemacht außer zu zittern. Hat sich angefühlt wie Schüttelfrost. Meine Zähne haben geklappert, die Arme gewackelt, die Beine, einfach alles.
Als die PDA gewirkt hat, war ich total dankbar. Ich bin noch mal kurz zur Toilette und war dann fix und fertig. Dieses Muskelzittern hat mich total fertig gemacht. Ich war hundemüde. Jörg hing in seinem Sessel und sah genauso fertig aus, wie ich mich gefühlt habe. Da war es so ca. 2.30 Uhr. Wir haben dann gesagt wir wollen ein bisschen schlafen (ich kann immer noch nicht glauben, dass ich das gesagt habe, war aber so) und kaum war die Hebamme draußen bin ich weg geratzt. Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, hätte ich nicht geglaubt, dass so was möglich ist.
Ich bin aufgewacht als die Hebamme 45 Minuten später wieder da war und gesagt hat, wir sollen jetzt mal ein bisschen Dampf machen und den Wehentropf noch mal anhängen. Ich war echt erholt und hatte wieder Kraft.
Ich war irgendwie grade richtig wach als ich gefragt wurde ob ich Druck nach unten spüre. Und was soll ich sagen: Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

Die Hebamme hat mich untersucht und gesagt: Huch, das Kind kommt gleich der Muttermund ist ganz offen und ich dürfte bald mitpressen. Was ? Wie ? Jetzt schon ? Ich konnte das kaum glauben...
Ich musste noch ein paar Wehen veratmen, was mir schwer fiel, ich hätte lieber gepresst.

Dieses Mal habe ich auch verschiedene Positionen ausprobiert außer wie ein Marienkäfer auf dem Rücken zu liegen. Aber ehrlich, das hat mich nicht zugesagt, so dass ich am Ende doch wieder brav im Bett lag.

Was mir auch heute noch ziemlich Angst gemacht hat ist, dass dieses Mal während der Geburt der Wehenschreiber laut und deutlich zu hören war. Bei jeder Presswehe sind die Herztöne von Ida so langsam geworden, dass ich es wirklich mit der Angst bekommen habe. Die Hebamme hat mich dann strikt aufgefordert in den Pausen so tief wie möglich zu atmen, damit das Kind Sauerstoff bekommt. Sobald die Herzfrequenz dann wieder normal war, war ich erleichtert. Aber dann kam schon die nächste Wehe.

Nach ca. 4 oder 5 veratmeten Wehen durfte ich dann auch mitpressen und hab noch mal einen Blick zur Uhr geworfen. Da war es 4.07 und ich dachte: Super, jetzt geht das wieder 2 ½ Stunden so. Aber denkste Puppe. Das waren höchsten 6 Presswehen und plötzlich war der Kopf da. Ich konnte das überhaupt nicht fassen und war überglücklich !

Dann hat die Hebamme aber „auweia“ gesagt, weil die Ida die Nabelschnur gleich 2x um den Hals gewickelt hatte. Ich musste wieder aufhören zu pressen und die inzwischen anwesende Ärztin und die Hebamme haben mein Mädchen befreit. Und dann war sie da. Einfach so. Eine kleine, zarte, puppengesichtige Maus mit ganz vielen dunklen Haaren und grade mal 50cm und 3.120gr. Ihr Bruder hatte locker 1 kg mehr.
Und dieses Mal waren sofort und schlagartig alle Schmerzen vorbei. Es war einfach traumhaft. Ich lag da, hatte mein Kind im Arm und hätte Bäume ausreißen können.
Ida war von Anfang an ganz anders als ihr Bruder. Kaum auf dem Bauch gelegen, hat sie schon nach der Milchquelle gesucht und geschnappt wie ein Terrier. Geschrieen hat sie überhaupt nicht, dafür hat sie sich von Anfang an mit großen Augen die Welt angeschaut. Und das ist bis heute so geblieben. Mit gerade 6 Wochen hat sie in jeder Wachphase die Augen auf und schaut sich alles an.
Das Anlagen hat überhaupt keine Probleme bereitet und Jörg und ich waren einfach nur stolz und überglücklich. Endlich wieder ein Baby riechen. Die duften sag ich euch, einfach unbeschreiblich. Dicht an mich gekuschelt hat sie mir ihr Gesicht zugewandt und endlich war alles was in diesem Jahr scheiße gelaufen ist, einfach gut !

Ich brauchte anscheinend einfach so ein Erlebnis um zu verstehen, wie unwichtig der Kram ist, der mich sonst beschäftigt. Wir hatten ein 2. gesundes Kind (ein Mädchen, hurra). Was kann es besseres geben ?  

Ich bin dann noch ein wenig verarztet worden und hatte dieses Mal das Glück von einer Ärztin behandelt zu werden. Das soll heißen, es hat überhaupt nicht weh getan. Jörg hat dann mit der Hebamme Ida vermessen und angezogen und ich bin duschen gegangen.
Danach ins Bett, die Ida in den Arm und ab auf die Station. Es war fast 6 Uhr und verbotenerweise habe ich die ersten SMS’s los geschickt über die Ankunft von Ida. Bald darauf gab es Frühstück und ich bin häufig auf der Station rum gelaufen und zu schwatzen, mir Wasser zu holen, schmutziges Geschirr weg zu bringen usw..
Es ging mir einfach hervorragend. Ich war voller Adrenalin und bei der Visite waren alle positiv überrascht, welche Energie ich als nicht mehr ganz so junge Mutter an den Tag lege.

Jörg kam dann vormittags mit Henri vorbei und der war ziemlich zurückhaltend was seine Schwester angeht, bis er ihre Füße gesehen hat. Der Junge wird mal Fußfeteschist und kann gar nix dafür. Das hat er seit er Krabbeln kann, eine tiefe Vorliebe für Füße. Es ist witzig und unglaublich niedlich wie er morgens ins Wohnzimmer stürzt und Ida sucht. Wenn er sie gefunden hat, schlägt er die Decke zurück, quietscht in den höchsten Tönen und streichelt ihre Füße. Lach. Der Ida scheint es zu gefallen.

In den kommenden Tagen im Krankenhaus hab ich dann langsam meine Tochter kennen gelernt. Das sind spannende Momente, weil man plötzlich einen neuen Menschen in sein Leben lässt. Ich bedauere noch heute, dass ich soviel mehr wusste als bei Henris Ankunft. Ida ist wie alle Menschen Individualistin und ganz anders als ihr Brude. Ihr fehlt jede Hysterie. Wenn Henri geschrieen hat, dann von 0 auf 100. Er war als Säugling echt eine Dramaqueen und wir denken heute oft, dass ihm etwas sehr weh getan haben muss. Er hat sehr viel gekreischt. Ida weint selten und wenn dann ist es so ein halbherziges „le le“. Man nimmt sie hoch und sofort ist sie still und kuschelt sich an. Bringt man die Energie auf sie den ganzen Tag zu tragen, weint sie gar nicht. Küsst und streichelt man Ida, wendet sie einem den ganzen Körper zu, schmatz, lächelt andauernd und ich stehe einfach fassungslos davor und denke: Wow, so kann es also sein. Das ist es, was andere meinen....
Henri mag bis heute nicht schmusen, er mag nicht getröstet werden wenn er sich weh tut und ist sehr distanziert. Ihm muss ich meine Zuwendung in Form von gemeinsamen Aktivitäten (zusammen malen, spielen, vorlesen, jetzt in der Vorweihnachtszeit schmücken oder Weihnachtsbäume anschauen gehen) schenken und das scheint ihm zu genügen.

Auch Papa Jörg genießt die Schmusekatze Ida. Er hält stundenlang still, wenn sie sich beim ihm ankuschelt, schleppt sie herum und freut sich darüber wie oft sie lächelt und jetzt auch hin und wieder schon mal glucksend lacht.

Mittwochmorgens ist die Ida geboren und Samstagmittags wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Henri und Papa haben Ida und mich aus dem Krankenhaus abgeholt und man hat schnell gemerkt, wie sehr der Henri mich vermisst hat. Mit seinen knapp 2 Jahren ist er doch noch so ein kleiner Junge. Ich musste ihn wieder ins Bett bringen und niemand anders. Er saß beim stillen von Ida neben mir und hat ihre Füße bespielt und nachts ist er aufgewacht hat geweint und als ich kam, ungläubige Augen, weil die Mama nicht mehr im Krankenhaus war.

Sonntags kam dann zum ersten Mal Heike (meine Hebamme) zu uns um Ida willkommen zu heißen und nach den rechten zu sehen. 
Wir haben zusammen Kaffee getrunken, geschwatzt, alles war in Ordnung und Heike wollte noch mal kurz auf meinen Bauch fühlen um zu sehen, wie weit sich die Gebärmutter schon wieder zurück gebildet hat.

Nachdem ich mich wieder an den Kaffeetisch gesetzt hatte, begannen plötzlich leichte Bauchschmerzen und ich hab Heike gefragt, was das sein kann. Sie meinte, dass durch den Bauchdruck noch mal letzte Nachwehen ausgelöst worden seien.
Ich konnte mir das gar nicht vorstellen, weil sich die Nachwehen ganz anders angefühlt haben als diese Schmerzen. Aber sei’s drum. 
Nachdem Heike weg war, Ida schlief, hab ich mich aufs Sofa gesetzt und mich schlagartig richtig schlecht gefühlt. Dann kamen Andrea und Sigrid und wollten der kleinen Ida „Hallo“ sagen. Ich hab sie gebeten, nicht lange zu bleiben, weil es mir nicht gut geht. Das ist an sich nicht meine Art, aber ich hab mich wirklich schlecht gefühlt und musste während des Besuchs schon auf dem Sofa liegen.

Als die beiden weg waren, habe ich Fieber gemessen und hatte 38,5 Temperatur. Nun muss man wissen, dass ich nach Henris Geburt und Entlassung aus dem Krankenhaus, gleich eine fiese Blasenentzündung hatte. Aber dieses Mal war es irgendwie anders. Ich hatte totales Herzrasen, ein bisschen Panik, Schüttelfrost und immer noch Bauchweh. Ein Anruf bei Heike und sie hat mir geraten in die Klinik zu fahren. Ich solle mich untersuchen lassen, ein Antibiotikum verschreiben lassen und wieder heim um mich zu kurieren. Jörg, der mit den Hunden Gassi war, war erstaunt in welchem Zustand ich zuhause lag, weil bei seinem weg gehen noch alles in Ordnung war.
Ich hab gesagt, ich will warten bis die Ida aufwacht, noch mal stillen und dann ins Krankenhaus. Es war 17 Uhr und ich hab mich von Minute zu Minute schlechter gefühlt. Zwischenzeitlich war auch die Stelle an meinem Arm, an der der Zugang lag, ganz geschwollen und sehr schmerzempfindlich und ich hatte die Vermutung, dass sich da möglicherweise etwas entzündet hat.

Genau an diesem Tag wollte die Ida gar nicht aufwachen und hat bis 21 Uhr geschlafen. Mir ging es so was von scheiße und ich kann heute gar nicht mehr nachvollziehen, warum ich nicht früher los gefahren bin ! 
Als Ida aufwachte, hab ich sie eine halbe Stunde gestillt und dann hat Jörg und wieder ins Krankenhaus gefahren. Henri hat zu der Zeit natürlich schon im Bett gelegen und geschlafen und meine Schwiegereltern haben das Babyphon übernommen.
Im Foyer angekommen ist mir eine Stationsschwester über den Weg gelaufen, die gerade Feierabend hatte. Sie hat mich ganz erschrocken angeschaut und gefragt, was mit mir los sei. Ich sah wohl ziemlich scheiße aus. Ich war zwischenzeitlich in Tränen aufgelöst, weil mit der Bauch unheimlich weh tat, ich hormonell natürlich auch noch nicht unbedingt gefestigt war und überhaupt alles unheimlich anstrengend war.

Die Schwester hat dann gleich von unten die diensthabenden Ärzte informiert und ich lag sofort auf der Liege zu Ultraschall. Fiebermessen ergab, dass ich bei 39,5 lag und wohl noch Rückstände in der Gebärmutter hatte, die am nächsten Tag ausgeschabt werden sollten.

Na herzlichen Glückwunsch. Jörg wartet derweil mit der zwischenzeitlich brüllenden Ida draußen und ich heulend drinnen.

Ich wurde dann auf Station gebracht, eine Ärztin versuchte mehrmals vergeblich mir einen Zugang zu legen, weil ich so schnell wie möglich fiebersenkende Mittel und AB bekommen sollte. Jörg hat in der Zwischenzeit auf meine Bitte hin, mit der Nachtschwester, die Ida mittels Fingerfütterung zugefüttert, weil ich mich außer Stande fühlte sie zu stillen. Um 23 Uhr lag mein sattes Kind wieder im Stationsbett neben mir, Jörg war nach Hause gefahren um meine Tasche neu zu packen und ich dämmerte ständig in einer Zwischenwelt, weil das Fieber immer noch stieg.  

Eine wundervolle Erscheinung war Nachtschwester Christa. Wie eine Mutter hat sie stündlich nach mir gesehen, mich gestreichelt, mir versichert dass es der Ida neben mir gut geht und alles bald wieder besser ist. Sie hat einen Tropf nach dem anderen angehängt, Fieber gemessen, mir Wasser gebracht und mich zur Toilette begleitet. Das hat einfach nur gut getan.

Am nächsten Morgen nach 4 mal Tropf anlegen, war das Fieber runter auf 37,5 und mir ging es viel besser. Bei einer weiteren Untersuchung sollte geklärt werden, wann die Ausschabung statt findet. Auf dem Ultraschall war nicht zu 100% zu erkennen, ob da noch Reste drin verblieben sind und so wurde die OP auf den nächsten Tag verschoben.

Ich hatte wieder mehr Zuversicht, stillte mein Kind und freute mich vormittags über Besuch von Freunden und meinem Mann mit Henri. Henri war ziemlich außer Rand und Band, weil die Mama während er schlief schon wieder ins Krankenhaus verschwunden ist. Die Angst hat er übrigens heute nach 4 Wochen immer noch und er tut mir so leid, der kleine Kerl. Er hat sich aufgeführt wie ein Rotzlöffel und ich war hin und her gerissen zwischen, der arme Kleine und bitte geht nach Hause.

Noch während mein Mann mit Henri da war, hab ich plötzlich wieder Herzrasen bekommen. Das war wie eine Panikattacke. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht was mit meinen Kindern passiert, wenn ich aus der Vollnarkose nicht wieder aufwache und lauter solch unnützer Kram. Das ist sonst gar nicht meine Art. Ich war völlig verzweifelt und mutlos und als meine Männer weg waren, bin ich ständig eingenickt. Auch beim stillen, was nicht ungefährlich ist.

Als die Schwester rein kam, hab ich gesagt, dass es mir nicht so gut geht. Sie hat Fieber gemessen und siehe da, 40,7. Kein Wunder also, dass ich mich schlecht gefühlt habe. Durch das stillen und Fieber hab ich, glaube ich so an die 5 bis 6 Liter getrunken und hatte trotzdem dauernd Durst. Es kam wieder ein Arzt dazu, der nach mir gesehen hat und es wurde wieder ein neuer Zugang gelegt (der alte war verstopft) und es gab wieder einen Tropf nach dem anderen. Die kommende Nacht hab ich persönlich als Höhepunkt meiner Erkrankung empfunden. Zwischenzeitlich wusste ich manchmal echt nicht ob ich das überlebe, auch wenn sich das jetzt im nachhinein als furchtbar dramatisiert anhört. Ich hab es so empfunden.
Ich weiß gar nicht wann und wie ich die Ida gestillt habe, sie hat in dieser Zeit sehr viel geschlafen und hinterher hat mir eine Kinderschwester erzählt, dass Babys merken, wenn es ihren Mütter nicht gut geht und sie sich gut benehmen......

Am Dienstag und Mittwoch bin ich dann jeweils immer nur noch mit 38,5 Fieber durch die Gegend gelaufen. Die geplante Ausschabung wurde abgesagt, weil die Ärzte meinten es gäbe keine Rückstände und die Gebärmutter wäre einfach nur entzündet. Auf meine Anfrage wann ich nach Hause dürfte hat der Oberarzt zu mir gesagt: Keine Bange, Nikolaus sind sie daheim. Na wunderbar. Irgendwann wurde er dann aber ernst und was er gesagt hat, hat mich doch ziemlich erschreckt. Er meinte mein Zustand hätte durchaus lebensbedrohlich ausgehen können. Noch vor wenigen Jahren sind daran eine Menge Frauen gestorben. Für mich hat das erklärt, warum ich manchmal regelrechte Angstzustände hatte. Mein Körper hat also schon richtig funktioniert und signalisiert: Das ist jetzt nicht mehr lustig. Aber zum Glück ist ja alles gut ausgegangen. 

Henri kam mich jeden Tag gemeinsam mit meinem Mann besuchen und die Abschiedszenen waren ganz großes Kino. Ich erinnere mich an einen Abend an dem ich Jörg und Henri zum Ausgang brachte. Der kleine Zwerg war sich nicht bewusst, dass ich unten umdrehe und wieder rein gehe. Vor dem Krankenhaus hat er gesagt: „Mama ich hab dich lieb“ und als ich schon mit Pipi in den Augen wieder zurück gehen musste, hat er angefangen zu schreien: MAMA, MAMA. Jörg hat ihn auf den Arm genommen und weg getragen und mir hat es das Herz zerrissen. Den ganzen Weg durchs Foyer, im Fahrstuhl bis zurück auf Zimmer hab ich Rotz und Wasser geheult. Das war einfach fürchterlich. 

Die Ida hingegen hat die ganze Station bezaubert. So ein entspanntes, nettes Baby gibt es wohl nicht alle Tage. Ich glaube es war am 3. Tag abends als ich mit ihr ins Stillzimmer gewackelt bin um sie zu wickeln. Vorher hatte es schon etwas Milch aus der Pulle gegeben, denn leider musste ich Tabletten nehmen, die die Gebärmutter anregen sich zusammen zu ziehen und als Nebenwirkung die Milch verringern. Als sie fertig gewickelt unter der Wärmelampe lag, hab ich sie leicht angehoben und mit ihr geschmust. Plötzlich hat sie den Hals zwischen die Schultern gezogen, die Nase gekräuselt und glucksend gelacht. Ich konnte das gar nicht glauben, sie war ja noch so jung. Gelächelt hatte sie bis dato schon 100 Mal. Ich erinnere mich, dass ich schallend gelacht habe und eine Nachtschwester vorbei kam und mich gefragt hat, was so lustig sei. Ich hab es ihr erzählt und an ihrer Reaktion gemerkt, dass sie mich nicht ganz für voll nimmt. Ich hab die Ida wieder unter dem Kinn gekitzelt und sie hat wieder angefangen zu lachen und zu schnaufen. Die Schwester war hin und weg und hat zu mir gesagt: „Frau Spillner, der Ida geht es wirklich total gut. Die fühlt sich sehr wohl !“ Das war ein schönes Gefühl und ich war stolz auf mein kleines kämpferisches Mädchen. 

Nach einer weiteren Woche im Krankenhaus wurde ich endlich entlassen und genieße seitdem meine kleine Familie hier zuhause. Ida ist ein unproblematisches Baby obwohl sie nur als Baby verkleidet ist. In Wirklichkeit ist sie ein Raubsaurier. Ich habe in den ersten 3 Wochen tatsächlich 6 bis 8 Stunden mit entblößtem Busen auf dem Sofa gesessen und dieses Kind gefüttert, dass immer nur kleine Mengen trinkt, einschläft, sich voll kackt wie eine Große und das ganze wieder von vorne. In der 2.Tageshälfte fällt sie dann in einen Tiefschlaf und ich kann mich endlich um Henri und die Hunde kümmern. Aus Idas Körbchen kommen Bäuerchen und Fürze die man sonst nur ausgewachsenen Männern zutraut und die immer wieder für Gelächter sorgen. Sie ist einfach der Hammer. 
Abschließend vielleicht noch kurz zu den Hunden:

Lena hat am Samstag ihren 13. Geburtstag gefeiert. Nachdem sie ja kurz vor Idas Geburt wieder eine schwere Pankreatitis hatte, bin ich dafür besonders dankbar. Sie ist dermaßen verfressen, dass ich sie kaum wieder erkenne. Langsam lässt ihr Augenlicht nach und man tut gut daran, Leckerchen auf den Boden fallen zu lassen. Wenn man sie mit der Hand hinhält, riecht sie das Guddi zwar, sieht es aber nicht und hackt zu. Aua. 

Bine ist eine richtige Babyschwester. Nach Henri schockt die nichts mehr J. Ida bekommt die Ohren geleckt und ist ansonsten vom Holly als ungefährlich eingestuft. Ganz im Gegensatz zu Idas Bruder. Der hat ihr zwar noch nie was getan, aber sie geht ihm großräumig aus dem Weg. Man kann nie wissen....das Ding ist laut und bewegt sich unkoordiniert J. Einzige Ausnahme, der Henri hat was zu essen in der Hand. Dann verfolgt man ihn auf Schritt und Tritt und leckt auch schon mal die Esswaren ab iiih
Banja kann nach der Gabe von Schmerztabletten endlich wieder besser gehen. Sie verbringt den Großteil des Tages unten bei meinen Schwiegereltern, kommt mich aber seit 3 Tagen oben wieder öfter besuchen. Meistens wenn sie das Gefühl hat, es lohnt sich (also wenn es nach Essen riecht). Ansonsten steht sie kurz vor ihrem 12. Geburtstag und macht einen guten Gesamteindruck. Da sie seit einiger Zeit kaum noch etwas hört, schläft sie auch bei größtem Kinderkrach völlig unbeeindruckt ! 
So, jetzt noch ein paar Fotos und dann ist es aber auch gut für heute.


Henri's 2. Geburtstag im August 2008


Beim Kastanien sammeln


Boah Mama ist die klein.....


Ida beim 1. Bad


Das meine ich mit "lässigem" Baby


Nettes Baby oder ?


Das war bei meinem 2. Krankenhausaufenthalt


Das 1. Schläfchen im eigenen Korb. Der Strampler passt schon nicht mehr *seufz*


Bei uns kann man vom Boden essen, da findet man immer was !


Anderer Tag, gleiche Vorgehensweise !


Der Holly ist trotz des Chaos hier ein gesunder und fröhlicher Hund ( oder
gerade deswegen ???)


Passt zwar zeitlich hier nicht rein, ist aber eins meiner Lieblingsfotos aus
Mai 2008. Henri's 1. Rutschpartie. Als echte Rabenmutter hab ich (oben knieend)
mich tot gelacht. Andere Muttis die uns beobachtet haben, hielten sich die Hand
vor der Mund vor Entsetzen. ABER, nachdem mein Sohn aufgeschlagen war, ist er aufgestanden,
hat sie zu mir umgedreht und gebrüllt: N O C H M A L ! Braver Junge :)

Lachende Grüße und bis die Tage,

Dagmar