Clickertagebuch


25. Januar 2004
Arme Banni. Unser Schnauzi ist krank. Vor einigen Tagen habe ich festgestellt, dass Banja unter dem Bauch so etwas wie ein Leckekzem hat. Zumindest fehlten ihr an der Stelle die Haare, alles war nass gesabbert und rot.

Daraufhin bekam sie ein hom. Mittel und nach einer Woche war alles trocken, sie leckte nicht mehr und es spießten wieder ein paar Haare. Die letzten 3 Tage hatte ich dann plötzlich das Gefühl, dass Banja wieder Rückenschmerzen hat. Sie war bewegungsarm, wollte nicht ins Auto springen und hat sich oft hin gelegt. An das blöde Ekzem habe ich nicht mehr gedacht. Ich habe viel mehr vermutet, dass die Cortison Spritze die sie im Dezember bekommen hat, nicht mehr wirkte und ihre beginnende Spondylose ihr zu schaffen macht. Pustekuchen.

Gestern Abend nach der Hundeschule hat sich Banja neben mich gelegt und ich habe sie während des Gespräches mit Jörg gestreichelt. Plötzlich fahre ich mit der Hand am Bauch entlang und habe mich furchtbar erschrocken. Eine riesige Beule, rot, heiß und total fest thronte am Unterleib. Der Schnauzi hat sofort beschwichtigt als ich mit der Hand dran gekommen bin und ich dachte, ich traue meinen Augen nicht.

Kein Wunder, dass sie sich zum kühlen immer in den Schnee gelegt hat, die Arme. Ich habe sofort meine THP angerufen und wir haben mit der Behandlung begonnen. Im Abstand von 15 Minuten hat Banja ein Mittel in Wasser aufgelöst ins Maul gespritzt bekommen. Danach sind wir dann auf ein anderes Mittel umgestiegen dass sie ebenfalls viertelstündlich einnehmen musste. 
Die ganze Nacht hat Banja an sich herum geleckt, was nicht weiter schlimm ist, weil das Ziel ist, dass die Beule aufgeht. Den Gefallen hat sie uns aber leider nicht getan. Heute gegen Morgen ist Banja endlich eingeschlafen. Der ganze Bereich war deutlich abgeschwollen und nun sah es vielmehr so aus, als wenn sich die Entzündung über die Milchleiste erstreckt. Also mehr von hinten nach vorne. Alles war nicht mehr so hart geschwollen sondern weicher und Fieber hatte der Schnauzi auch nicht. Aber sie sieht auch so um die Augen herum ganz krank aus. Also habe ich auf Anweisung heute über den Tag verteilt wieder stündlich ein Mittel ins Maul gespritzt. Jetzt gegen Abend habe ich das Gefühl, dass sich die Schwellung wieder an der alten Stelle zusammen zieht und härter und heißer wird. Mein armes Mädchen. Die heutige Nacht warten wir noch ab, in der Hoffnung, dass sich die Beule öffnet und der Mist abfließen kann. Wenn es morgen nicht besser ist, geht's ab zum TA.  Hoffen wir das Beste.

Über Bine gibt es nicht viel Neues zu berichten....
Hätte ich ja nie gedacht, dass ich das mal schreibe, aber der Hund ist fast langweilig :)) !
Sie ist im Haus total brav, spielt noch viel mit ihren Spielsachen und den anderen Hunden, aber nichts Äußergewöhnliches. Während wir arbeiten, wartet sie brav daheim ohne irgendwas anzustellen und schmust viel mit meiner Schwiegermutter.
Auf den Spaziergängen ist sie außergewöhnlich brav, gibt alles aus, was nicht in Hundeschnauzen gehört, kommt auf jeden Ruf, bricht Vogeljagden sofort ab und apportiert mir ihr Spielzeug.

Was mache ich nur mit diesem Hund ? *lach*
Wer von Anfang an hier mitliest wird sich daran erinnern, dass das Tagebuch verhext ist, und schon morgen werden vermutlich meine Worte Lügen gestraft weil Bine durchdreht, aber besser als dieser wohlerzogenen Hund, der mich so gar nicht fordert.

2 große Erfolgserlebnisse hatten wir auch in den vergangenen Tagen, in denen ich nicht dazu gekommen bin, zu schreiben.
Gisela's Ziehsohn Daniel war Bine bisher immer nie ganz geheuer. Sie hat den armen Daniel immer verbellt und nicht aus den Augen gelassen. Bei meinem letzten Besuch dort am vergangenen Donnerstag hat Bine gar nicht gebellt und sich das erste Mal streicheln lassen. Sie war zwar sehr aufmerksam und auf der Hut, aber nachdem sie Daniel auch von hinten beschnüffeln durfte, war es gut.

Am selben Tag hat sie eine, ihr bisher unbekannte Katze auf Gisela's Grundstück gesehen, wollte hinlaufen und ist auf Ruf sofort zurück gekommen und bei mir geblieben. Toll, oder?

Ach da fällt mir noch ein, dass ich gar nicht erzählt habe, dass Bine vom Hasen-Wildschwein zum Hasenfreund mutiert ist. Wir haben im Moment jede Menge Nachwuchs und Bine besteht darauf, dass Jörg sie auf den Arm nimmt, damit sie in den Stall schauen kann. Die kleinen Häschen kommen an die offene Tür und Bine schmust und leckt die Kleinen ab. Trotz Rohfütterung *hahahaha*

Unten in den Ställen sitzen erwachsene Hasen, die Bine leicht erreichen kann. Sobald die Türen zur Fütterung oder zum misten geöffnet werden, ist Bine da und schmust mit ihren 2 Lieblingshasen. Damit meine ich aber auch schmusen, sie ist gar nicht grob, sondern verteilt Nasenküsschen und leckt durchs Fell. Die beiden Hasen lassen sich das gerne und ganz ruhig gefallen ohne Anzeichen von Angst. Mir soll's recht sein !

Auch mit Giselas Katze "Elli" spielt sie ganz super. Die Beiden sind richtig verrückt nacheinander. Sobald ich mit Bine da bin, ist auch Elli nicht weit weg und dann wird mit Pfoten gehauen und gebissen und Quatsch gemacht so lange eben der Besuch dauert.

Die Patentanten Gisela und Petra werden noch immer heiß und innig geliebt und oft quietschend begrüßt. Überhaupt ist die Bine auch Zuhause eine echte Schmusekatze, dass hätte ich am Anfang nie und nimmer für möglich gehalten.

Jörgs Dienstreise ist zu Ende und Bine und Jörg haben sich ganz schrecklich vermisst. Bine hat jeden Morgen unter der Bettdecke nachgesehen, wo der Jörg ist. Ich habe mich tot gelacht, so niedlich hat das ausgesehen. Und Jörg hat pünktlich jeden Abend angerufen um zu hören, was sein "Schatz" macht. Die Beiden passen zusammen wie Arsch auf Eimer :)!

Jörg ist auch derjenige, der momentan mit Bine zur Stunde fährt. Ich habe einen neuen Kurs der gleich nach Bines Stunde beginnt und im Moment keine Zeit dafür. Allerdings habe ich immer noch den Eindruck, dass Bine sich schnell langweilt und dann anfängt lieber mit den Anderen zu spielen oder zu schnüffeln. Beides ist ja zwischendurch durchaus erlaubt, aber ihre Aufmerksamkeit lässt etwas zu wünschen übrig. Ich halte das für ein Zeichen und werde mich jetzt wieder dem Dogdancing zuwenden. Daran hat sie nämlich hier daheim, sehr viel Spaß. Also legen wir los. Es scheint als hätten wir den Großteil von Bines Kindheit hinter uns gelassen und nun warten wir auf die Pubertät, die hoffentlich noch kommt.....*gähn*

In diesem Sinne gehe ich nun runter und überlege mir was für den "Heimscheißer". So nennen Bine nun fast alle, weil sie nie auf den Spaziergängen kackt, sondern immer nur im heimischen Garten.... !

Verminte Grüße und 
bis die Tage,
Dagmar

19. Januar 2004
Schnee, Schnee, Schnee.....

Heute Morgen als ich zur Arbeit fuhr, war noch gar nix von der weißen Pracht zu sehen.
Dann hat es angefangen zu schneien und bis jetzt nicht wieder aufgehört.
Ich wusste es ja, die ganze Zeit, in der ich mit meinen Gruppen Winterpause gemacht habe ist nix und wenn wir wieder anfangen......*brrr*.

Nein, ich mag ja Schnee... am liebsten zu Weihnachten, aber wenn da schon nicht, hätte es denn nicht in der Winterpause schneien können ?

Bine ist komplett durchgedreht. Meine Schwiegermutter hat mir gleich nach der Arbeit erzählt, dass Bine heute immer zu nach draußen wollte. Sie waren also ein halbes Dutzend mal im Garten. Da wurde dann gesprungen und gerannt und mit der Nase Schnee geschoben :).

Ich habe mich schon auf der Arbeit richtig gefreut, weil ich wusste, dass ist Hundewetter, da geht die Post ab. Ich wollte mir gleich den Fotoapparat schnappen und losziehen. Nur leider waren die Hunde nicht da.... Jörg war schneller :(. Menno.

Er kam dann rotbackig nach Hause und hat mir im Detail erzählt, wie und wo die Hunde gehüpft, gerannt und getobt sind. Will ich gar nicht wissen.....
Eben war ich mit Bini dann noch mal im Garten. Heißa, was ein Spaß. Mal abgesehen davon dass Banja und Bine im Moment sofort auf den Hof pinkeln, weil ja alles so schön weiß und flauschig ist und man nie genau weiß, wo das Gras beginnt *die Spinner*, sind die Hunde durch den Garten getobt das es die reine Freude war. Völlig abgedreht, werden da Stimmen gemacht, dass es einem gruselt und Bine rutscht und schlägt Haken und will nicht wieder rein. Sie fand es eben ganz toll, sich in den Schnee zu legen und nach ein paar Minuten hat sie sich ganz genüsslich gewälzt.

Ja sogar Lena wird noch mal jung und fegt mit der Grazie eines Nashörnchens panzergleich über den Rasen. Wehe dem, der im Weg steht *aua*.

Bine bringt immer noch jeden Abend ein Holzstück mit hinein, die Brave. Sie sucht sich aus dem Holzhaufen immer die schwersten und dicksten Stücke aus, lässt aber brav aus, wenn ich ihr dafür ein kleineres Rundes gebe. Oben bekommt sie dann ein Leckerli und wir schauen gemeinsam zu, wie ich den Scheit in den Ofen werfe.

Vorhin lagen wir alle auf dem Bett und Bine hat wieder ihr Herrchen fertig gemacht. Wenn ich zu sehr lache, bekomme ich auch ein paar Bisse ab :). Es fällt mir nur enorm schwer, weniger zu lachen. Erst als mir die beiden Dämels, die Brille von der Nase gehauen haben, wollte ich mit denen nix mehr zu tun haben. Grobmotoriker ;(

Morgen muss Jörg wieder auf Dienstreise und ist schon ganz unglücklich, weil er sein Norbärtchen 4 Tage nicht sieht. Fein, hoffentlich liegt morgen noch Schnee, dann bin ich nämlich dran mit Spazieren gehen *hämischgrinsend*.

Heute Nacht hatte die Bine, für mich völlig erstaunlich, schlimme Blähungen. Also schlimm waren die mehr für uns, sie hat friedlich geschnarcht. Irgendwer hat wieder was in den Hund gestopft, was da nicht hinein gehört.........
Ich bin echt von dem Gestank aufgewacht und habe da erst gemerkt, dass Jörg auch wach liegt und versucht hat, durch den Bettbezug zu atmen :). Da Bine die meiste Zeit vor seinem Bett schläft, muss es dort noch schlimmer gewesen sein.
Irgendwann haben wir dann echt angefangen zu beten, eine Ohnmacht möge uns von diesem bestialischen Gestank erlösen. Muss wohl irgendwann so gekommen sein, denn ich fand mich heute morgen in der selben Position wieder, wie ich vorher wach gelegen habe (Nase im Kissen).

Omakatze Mimi, die hier viel zu selten erwähnt wird, die aber auch nichts wirklich aufregendes tut, sieht jetzt aus wie ein Irokese :)
Mit ihren 15 Jahren und dem einen Zahn, ist sie nicht mehr in der Lage ihr Fell sauber zu halten. Es ist ganz furchtbar verfilzt und alle Leute können sich gut beherrschen sie zu streicheln.  Kämmen ist jedes Mal ein Drama, mal abgesehen von den Reißwunden die ich jedes Mal davon trage. Da ihr Haarkleid aber immer schlimmer verschmoddert, musste einfach was passieren, sonst krieg ich irgendwann eine Anzeige wegen Tierquälerei.

Heute habe ich mir dann die Hundeschermaschine mit hoch genommen, mich auf den Toilettendeckel gesetzt und Mimi auf den Schoß gehoben. Ihre größte Bestärkung ist unter dem Kinn gekrault zu werden, da sie jegliches Futter verabscheut ... außer ihrem geliebtem Sheba. Dann habe ich die Maschine angeschmissen und weg war die Katze. 
Mimi gerufen, sie kam (mein braves Mädchen), auf den Schoß gehoben und Maschine angeschmissen. Sie blieb, wenn auch ängstlich guckend und ich habe sie gestreichelt ohne zu scheren. Dann habe ich angesetzt und tatsächlich 2 Striche über den Rücken geschafft. Tja und dabei ist es dann auch geblieben *räusper*. Na und so sieht sie nun aus. Sie liegt ob der Aufregung gerade tief schlafend im Korb und ich werde morgen noch mal mein Glück versuchen :)))

Eingeschneite Irokesengrüße 
und bis die Tage,
Dagmar

PS: Wir haben Post von der Staatsanwaltschaft, wegen unseres Zusammenstoßes mit dem Jäger. Das Verfahren wird eingestellt.

17. Januar 2004
So, heute war unser Ernährungsseminar und ich bin schon total gespannt, welche Hundebesitzer sich trauen, die Ernährung umzustellen.

Es ist schon ziemlich niedlich. In der Vorstellungsrunde wollen sich viele "nur" informieren. Das ist ja auch okay. Um eine Sache zu beurteilen, braucht man nun mal die unterschiedlichsten Informationen und Blickwinkel.
In der Mittagspause ist das Entsetzen über die Inhaltsstoffe von Trockenfutter & Co. schon recht beachtlich und gegen Abend wollen alle versuchen umzustellen. Fein, so soll es sein:). Ein paar Hunde mehr, die sich auf ihre Näpfe stürzen :)

Heute morgen musste ich mega früh aufstehen um meine Eltern zum Busbahnhof zu fahren. Aufgrund des Seminars hätte ich mir eine Stunde Schlaf mehr gewünscht. Ich hatte den Wecker auf 6 Uhr gestellt. Bine riecht so was immer und weckt mich eine viertel Stunde früher ;(
Sie hat seit einiger Zeit einen neuen Spitznamen "der Festleger". Das ist einfach erklärt. Wenn Bine zu so früher Zeit am Wochenende aus der ersten Garten-Pipi-Runde kommt, springt sie mit Karacho ins Bett, in dem entweder Jörg oder ich noch liegen und schlafen. Hört man sie früh genug kommen, kann man die Arme noch hochreißen. Bine legt sich dann nämlich immer voller Freude quer über den Bauch. Hört man sie nicht, legt sie sich auch quer über den Bauch, aber einem sind im wahrsten Sinne des Wortes die Arme gefesselt. Nun ist es so, dass ich sie immer höre, ich wache nämlich auf, wenn die Etagentür aufgeht.

Heute morgen durfte aber Jörg liegen bleiben und der hört nicht mal einen Granateneinschlag wenn er schläft (seltsamerweise hört er aber Bine wenn sie aufwacht, nennen wir es Vatersyndrom *g*). Bine ist also heute morgen ins Schlafzimmer gestürzt, hat sich quer über Jörg gelegt und ihn somit ans Bett genagelt. Natürlich ist er davon aufgewacht und hat die Augen aufgeschlagen und irgendwas von "na...meine Süße" gemurmelt (ich sagte ja schon, dass der Hund bei ihm einfach alles darf). Bine kam dann auf die Idee, dass Jörg mal eine zünftige Gesichtswäsche inkl. Massage für sage und schreibe null Euro brauchen kann. Sozusagen ein Liebesdienst.

Was man heute kann besorgen, dass verschiebt man nicht auf morgen, und so hat sie sofort begonnen, den verschlafenen Jörg zu putzen. Sie hat an einem seiner Augenlider geschlabbert und zu Beginn hat er noch den Kopf hin und her gedreht (Arme waren ja unter Bine gefesselt) und "iih" und "ääh" und "lass das" genuschelt. Je mehr er sich gedreht und gewunden hat um so intensiver hat Bine die Arbeit aufgenommen.

Da habe ich schon ziemlich hysterisch gekichert, es war ja noch früh und ich war selber noch nicht so richtig bei mir. Als sie dann aber angefangen hat zu versuchen, seine Nase zu putzen, wurde die Gegenwehr von Herrchen schon heftiger und ich hatte meine ersten Lachflash. Das sah zu cool aus, wie sie versucht hat, mit der Zunge seine Nasenlöcher zu weiten, ehrlich. Ich konnte nicht mehr. Ich hab am Boden gelegen. Jörg hat zwischendurch gelacht, gequiekt, "nimm-sie-runter" geprustet und wie wild den Kopf hin und her gedreht.
Aber ich konnte nicht, ich hatte echt vor Lachen Unterleibskrämpfe.
Dann kam Banja zum Vorschein um nachzusehen, was da los ist und ob sie vielleicht einen Kampf schlichten muss. Sie ist aufs Bett gehopst und dann Jörg auf den Bauch gesprungen. Wenn nicht schon Bine drauf gelegen hätte, hätte Herrchen glatt ein Klappmesser gemacht. Immerhin wiegt der Schnauz an die 30 kg. Jörg wollte Banja anmeckern, aber das ganze kam ziemlich "atemlos" und so hat sie keine Notwendigkeit gesehen, runter zu springen. Der Mann meint das nicht ernst.....

Bine ist ein wenig höher gerutscht, also näher an Herrchens Gesicht, schließlich braucht der Schnauzer auch ein bisschen Platz, und hat sich dann ganz und gar der Gesichtswäsche vom Jörg hingegeben. An einem Ohr hat sie besonders lange verweilt und an Jörgs Gegrunze und Gejabbele habe ich dann gemerkt, dass einen halben Kilometer Holländerzunge im Ohr, etwas ist, was man morgens um sechs Uhr nicht braucht. Ehrlich gesagt braucht man(n) das um zwölf oder siebzehn Uhr genauso wenig.

Ich hab vor lachen auf dem Boden gelegen und mir fast in die Hose gepinkelt. Jörg hat mich natürlich lachen hören (Augen und Mund hatte er vorsichtshalber zugekniffen) und hat ebenfalls vor Lachen gekrampft und dann wieder Wutanfälle gekriegt, die niemanden wirklich beeindruckt haben. Junge, ich kann euch sagen.....war das ein Spaß !!!!!

Erst als er sich wie bei einem Bärenangriff tot gestellt hat, haben die Raubtiere (nach einer Weile) von ihm abgelassen. Also ich hätte es auch nicht eine Sekunde länger ausgehalten, ich hab jetzt noch totalen Muskelkater im Bauch vor lachen. Ich fand den Start in den Tag prima und finde das können wir morgen wieder machen. Ich stehe auch freiwillig auf und lassen die Bine als erste in den Garten. Ist doch selbstverständlich :) !

In diesem Sinne, immer noch lachende, gewaschene Grüße und
bis die Tage,
Dagmar

16. Januar 2004

Wie ich gelesen habe, sind 2 von Bines Brüder gerade krank. An dieser Stelle erst mal gute Besserung an die Buben !!! 

Bines Wachstumsschub scheint vorbei zu sein. Nicht nur, dass Jörg Stein und Bein schwört dass seine Bine wieder ein bisschen größer ist (ich seh’ nix), sie ist auch wieder total gut drauf. So ca. 3 Tage lang war sie ein wenig verhalten, hat viel geschmust und war in der Wohnung insgesamt ruhiger. Ich dachte schon sie wird läufig J !

Aber ne, es war wirklich das Wachstum. Meine Mutter, die sie ein paar Tage nicht gesehen hat, hat eben gesagt: „hm….ist sie (endlich) ein bisschen größer geworden ?“ 

Generell gesprochen, ist Bine durch die Rohfütterung von Anfang an eher langsam gewachsen. Das war schön zu sehen im Vergleich mit den anderen Hunden in der Welpen- und Junghundegruppe. Mir hat diese Art der Aufzucht besonders gut gefallen, weil sie nicht einmal gehumpelt hat und sonstige starke Anzeichen von Wachstumsschüben völlig ausgeblieben sind. Bei Lena war das damals ganz anders. Die anderen in der Gruppe kann man natürlich nicht ganz vergleichen, weil sie ja anderen Rassen angehören. Und doch war insgesamt zu sehen, dass durch das völlig überdosierte Trocken- und Nassfutter die Hundchen gerade zu im Eiltempo in die Höhe geschossen sind. 

Bine hat sich wunderbar damit abgefunden, dass die Feiertage nun rum sind und wir arbeiten müssen. Sie bleibt brav daheim. Ich lasse extra alle Türen auf, ich möchte wie bei den beiden Anderen, die Hunde in der kompletten Wohnung lassen ohne sie irgendwo einzupferchen und die Bewegungsfreiheit so stark einzuschränken.

Wenn man den Welpen so heranzieht, muss man am Anfang einfach davon ausgehen, dass etwas kaputt geht oder verschwindet. Das macht aber nix, denn wir nähern uns anscheinend der Phase in der Bine nun mit den anderen auf dem Bett pennt, bis Roswitha sie befreit.

Sie benimmt sich einfach mustergültig !


Obwohl ich mich eigentlich damit beschäftigen sollte, mein Seminar vorzubereiten  *räusper*, habe ich in den letzten Tagen mit Bine wieder mehr geclickert. Dieses Mal Bürstentraining . Wir haben uns dafür aufs Sofa gesetzt und uns erst mal die Bürste angesehen. Es ist eine mit ganz weichen Naturborsten. Für jedes Hinschauen oder schnüffeln an der Bürste gab es einen Click. Das fand die Bine babyeinfach und ziemlich schnell langweilig. Dann gab es den ersten Strich über den Rücken und Bine hat ganz große Augen gemacht. Hui was war dass denn, angenehm……:)! Dann kam auch schon der 1. Click und wieder Leckerchen. Ich habe zuerst überall dort gebürstet, wo die Bine sowieso gerne gestreichelt wird. Unter dem Kinn, an der Brust, unter dem Bauch. Sie hat es sehr genossen, sich wieder mal stehend gegen das Sofa gelehnt und verträumt in die Ferne geschaut….das clickern und füttern war fast Nebenprodukt, so gut hat es ihr gefallen. Meine alte Schmusekatze.

Dann bin ich dazu über gegangen die Beine entlang zu streichen. Bei Bine immer noch eine Problemzone, schließlich hat der TA ihr 2x eine Kralle gezogen. Aber mit der Bürste war das kein Problem. Ich habe ganz leichte Striche gemacht. Ich mag es nicht wenn die Leute an ihren Hunden und Pferden mit Drahtbürsten herum hantieren, besonders an den empfindlichen Stellen wo die Hunde kaum Fleisch über den Knochen haben (Hüften, Beine usw.). Man sieht die Hunde dabei ganz oft beschwichtigen, weil es schlicht und ergreifend weh tut.
Lena und Banja hatten sich zwischenzeitlich auch schon zum bürsten angestellt. Allerdings will Lena immer bloß, dass ich den ollen Po bürste und Banja am liebsten nur den Rücken
J.

Erst mal war aber weiter die Bine dran und ich denke, ihre erste Bürstsession war ein voller Erfolg. Jawohl, das erste mal war es für die Bine. Das Fell des Holländers ist wirklich klasse (oder ist nur Bine so ?). Sie ist total schmutzabweisend. Abrubbeln mit einem nassen Tuch und trocken hinterher wischen und der Hund ist sauber. Blitzblank. Sehr angenehm.

Jörg sagt, er will nie wieder einen anderen Hund….aber er wird schon sehen, nächstes Mal bin  ich nämlich wieder dran mit aussuchen J ! Deshalb war bei Bine ein komplettes bürsten auch noch nie notwendig. Selbst den Fellwechseln haben wir anscheinend verschlafen. Bei Bine habe ich nix gemerkt. Ein weiterer Vorteil der Rohfütterung.  

Tja und dann warten wir sehnsüchtig auf unser neues Geschirr. Aus dem alten ist Bine nämlich dann doch irgendwann herausgewachsen. Na gut, es hat sie fast durch ihre ganze Kindheit begleitet. Trotzdem mag weder ich es, noch Bine, am Halsband geführt zu werden. Sie kennt es ja auch gar nicht, ist schließlich ein Geschirrhund. Da schnürt es einem nun mal die nicht die Luft ab, wenn man doch mal zieht oder nach vorne stürmt. Ich hoffe, dass bald das Paket ankommt und dann brechen auch wieder bessere Ausgehzeiten an.  

Lena geht es zur Zeit bombig. Sie galoppiert häufiger als je zuvor. Ihr Fell glänzt wieder wunderschön und sie steht gut im Futter.

Banja macht mir ein bisschen Sorgen. Sie hat aufgehört an ihrem Ekzem (am Bauch) zu lecken. Es ist trocken und nicht mehr rot und wenn mich nicht alles täuscht, sprießen die ersten Härchen. Aber ihre Augen sind gerade wieder entzündet und der Schnauz ist unter all dem Fell mager. Das mag niemand glauben, weil mir im Winter immer alle einreden, Banja sei zu fett. Aber sie hat nun mal lockiges, drahtiges Haar, das sich total aufbauscht und sie sieht gewaltig aus. Aber über den Rippen schiebt man Fell über Knochen.

Sie tritt sofort von der Futterschüssel zurück, wenn Bine heran kommt und ich bleibe nun beim fressen stehen um Bine zu bremsen. Erst wenn Banja nicht mehr mag, darf Bine die Schüssel auslecken. Ich werde Banja in den nächsten Tagen mal ein paar Sonderhäppchen zukommen lassen.  

So, jetzt muss ich mich aber doch an die Arbeit machen, es nütz ja nix J !  

Viele Grüße und bis die Tage,
Dagmar

11. Januar 2004
Bine ist witzig.....

Eben kam ich vom Dachboden herunter und Bine lag schnarchend auf dem Kissen. 
Ich habe mich auf einen Stuhl gesetzt und in einer Zeitschrift geblättert. Plötzlich fing die Bine wie wild an zu wedeln im Schlaf.......

Hui, dachte ich, da hat sie aber bestimmt einen schönen Traum. Jau, hatte sie. 5 Minuten später kam Jörg rein und hat gesagt:" Sag mal, wie sieht denn der Couchtisch aus?". Da hatte ich vorher gar nicht hingesehen.
Die ganze Keksschüssel war geplündert und überall drum herum lag alles voller Krümel. Da muss jemand wirklich große Hast gehabt haben, beim essen.

Also ich hatte keine Schwierigkeiten zu raten, wen da der Hunger überfallen hat, während Jörg zum Schein Mimi, Lena und Banja verdächtigt hat. Seine Bine.....niemals....wo sie doch gestern in der Stunde erst so gut den Wurststeller ignoriert hat .

Ich werde also die Woche über mal ein Anti-Keks-Training in der Wohnung veranstalten und davon hier berichten. 

Heute Nachmittag hatten wir dann ein befreundetes Pärchen zu Gast. Seltsamerweise ist Bine bei Frauen etwas zurück haltender als bei Männern. Aber warum eigentlich seltsam ? Schließlich ist Jörg ja auch ihr bester Freund  .
Als Bernd und Claudia in der Wohnung waren, war Bine erst mal voll baff, weil sich Lena und Banja nämlich einen Ast abgefreut haben. Das hat sie aber nicht dazu bewogen, sich auch zu freuen, sondern sie ist erst mal vorsichtig um den Tisch gekreiselt um hier und da eine Nase voll Mensch zu erschnüffeln. Bernd konnte sie dann relativ schnell streicheln, wobei Bine 2x beschwichtigend gegähnt hat. Als sie aber merkte, dass sie nicht im Mittelpunkt steht (ist ihr schrecklich unangenehm) und sie auch niemand anschaut, hat sie sich brav auf ihre Kissen gelegt und eine Runde geschlafen.

Nachdem sie über eine Stunden geschlafen hat, war dann das Anfassen kein Problem mehr und Bine ist von sich aus immer wieder zu den Besuchern, um nach den Rechten zu sehen. Jetzt müssen wir unbedingt dran bleiben und bald wieder Besuch einladen  .

Freiwillige ohne eigenen Hund ?

Gastfreundliche Grüße und bis die Tage,
Dagmar

10. Januar 2004
Heute morgen hat Bine mich fast irre gemacht .
Um sechs Uhr ging es los, rauf aufs Bett. Jörg abgeschlabbert, mir auf dem Bauch herumgetreten. Wieder runter. Wieder rauf. Jörg hat als Erster kapituliert und ist mit Madam in den Garten gegangen. Prima, ein Haufen und ein Pipi, von daher war ihre Aktion vorher gerechtfertigt. Aber was war danach ?

Wieder heidewitzka auf die Betten, rum rumort, gewühlt, geschlabbert, getrampelt, gequickt. Ahhhhhh. Ich bin dann um halb acht aufgestanden und habe sie gefüttert und für uns Frühstück gemacht. Gleich danach ist Bine vor dem Ofen in den tiefen Schlaf der Gerechten gefallen......
Ich wollte ihr im Gesicht herum schlabbern, auf den Bauch treten, quicken und rumhüpfen, aber Jörg hat mich nicht gelassen  !

Dann durfte Banja Stuntfrau spielen. Ich habe sie mitgenommen zu einem Kundengespräch. Wir wurden von einen 1 1/2 jährigen Bayrischen Gebirgsschweißhund erwartet. Was soll ich sagen, die griesgrämige Schnauzerin, war schon bester Laune, als sie alleine MIT FRAUCHEN ins Auto steigen durfte. Ich vermute, sie hat Bine durch die Heckscheibe die Zunge heraus gestreckt. Dort angekommen, hat sie sich noch ca. 2 Minuten geziert und ist dann aber wie eine wildgewordene Junghündin, dem BGS durch den Wald nachgestiegen. Sie war richtig aufgedreht und hat super gespielt. Kondition hat sie ja durch Bine :).

Banja ist der ideale Trainingsassistent. Lena wurde hin und wieder auch schon eingesetzt, ist aber eher stressanfällig und bei ihr spielt die Sympathie zum anderen Hund eine riesen große Rolle. Das ist bei Banja völlig anders. Total auf mich fixiert, geht sie weder mit anderen Hunden jagen, noch hat sie besondere Vorlieben bei Hunden. Die, die in Ruhe gelassen werden wollen, ignoriert sie, mit allen Anderen spielt sie. Also perfekt und ich war wieder ganz doll stolz auf die schnauzbärtige Trulla.

Wieder daheim angekommen, habe ich eine völlig aufgelöste Bine in Empfang genommen. Nicht weil wir weg waren, wie ich zuerst dachte, sondern weil im Garten Kaninchen geschlachtet wurden und BINE NICHT DABEI SEIN DURFTE. Ich wurde dazu verdonnert, mit dem Gouda in der Wohnung zu bleiben. Schrecklich. Sie stand jammernd vor der Tür und wenn ich nicht gewusst hätte, dass der Magen voll und Darm und Blase leer sind, hätte ich gedacht sie muss dringenst.

Sie hat dann angefangen schauerlichste Töne von sich zu geben, denn schließlich muss doch irgendwann irgendwer verstehen, dass Frl. Bine nach draußen will um mitzuhelfen. Verstanden habe ich es schon, nur erfüllen konnte ich es nicht. Nichts war richtig und hat Ablenkung geschaffen, kein Spiel, kein clickern, kein schmusen. Furchtbar.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass heute Junghundestunde war ! Irgendwann habe ich dieses nörgelnde Etwas ins Auto gesetzt und bin losgefahren. Die Töne die sie von sich gibt, wenn wir am Platz angekommen sind, sind unbeschreiblich. Es hat was von "eingeklemmter Rute" gemischt mit "Verlustangst" und einer Prise "Wolfsheulen". 

Freundin Fenja war schon da und wurde mit Steffi, Gisela und Petra, samt Jassi begrüßt. Dann kam Mona dazu und Bine hat sich wieder benommen wie ein Berserker. Also auf Mona zustürzen, die sich zwar klein macht, aber freut und brummen, knurren und schreien und versuchen der armen Mona klar zu machen WIE gefährlich sie ist...tztztztz. Ich habe sie dabei 3x unterbrochen und dann war es endlich gut. Mona bekam das rituelle Nasenküsschen und dann spielen die Beiden immer super schön zusammen. Versteh einer die Welt, ich verstehe es nicht ?!

Die Übungen heute liefen bei Bine prima, außer dass sie sich in Willershausen gar nicht mehr hinsetzen mag. Weder auf dem Rasen, noch im Kies, noch auf Holz. Sie schaut mich erwartungsvoll an, will das Leckerchen, aber sie setzt sich um keinen Preis. Ich habe dafür nur 2 mögliche Erklärungen:

a) sie hat verknüpft, dass ich oft aus dem "Sitz" heraus mit ihr das warte üben und das gefällt ihr nicht. Die Erklärung kommt mir aber nicht ganz stimmig vor, denn wenn ich sie "stehend" warten lasse, klappt das prima.

b) sie mag sich aus körperlichen Gründen nicht setzen. Sie hatte in den letzten Tagen wieder Schleimfäden aus der Scheide baumeln und hat von mir ein hom. Mittel bekommen. Mag sein, dass es damit zusammen hängt.

Auf alle Fälle sitzt sie daheim wie eine Eins. Ich hoffe nicht, dass ich sie übertrainiert habe und ihr die Übung verleidet ist. Aber ich werde das "Sitz" für eine ganze Weile aus dem Repertoire streichen. Frustriert uns schließlich beide. Es gibt ja noch so viele Dinge die wir üben können, da kann das "sitz" ruhig erst mal eine Weile ausfallen.

Das ignorieren eines Wurststeller mit und ohne Leine ist jedenfalls unsere Paradeübung. Bine bekommt bevor wir am Teller sind, leise das akustische "ahh, ahhh" um zu signalisieren, dass das kein Bine Essen da am Boden ist. Den entsetzten Blick müsstet ihr sehen: " Frauchen ICH würde das NIE nehmen....ich will das gar nicht....lass uns woanders hin gehen.....weg vom gefährlichen Teller bei dem alle immer so ein Theater veranstalten" :)

Auch die "Bleib" Übung war für meinen Geschmack sehr gut, wenn ich Bine eben hab stehen lassen, statt 3 Minuten ein "Sitz" zu provozieren, dass so wieso nicht kommt.
Die Leinenführigkeit war klasse, Bines Leine war in der ganzen Stunden nicht einmal stramm. Was will man also mehr ?? Auf Abruf kommt meine Süße immer und so kann das Resümee der Stunde nur "sehr gut" lauten.

Jetzt werde ich mich gemütlich zu den Meinen begeben, ein paar Chips knabbern und in Büchern blättern. Und was macht ihr so ?

Ach ja, unter Welpen ist nun auch die "Pißnelkenseite" fertig geworden. Viel Spaß beim lesen.

Stubenreine Grüße und bis die Tage,
Dagmar

09. Januar 2004
Heute habe ich nicht wirklich was zu erzählen. Hm. Die Hunde sind sauber geblieben *gg*

Bine war in den letzten Tagen etwas lustlos, irgendwie müder. Ich dachte mir vielleicht hat sie einen Wachstumsschub oder vielleicht ist auch die erste Hitze nicht mehr allzu weit entfernt. Heute hingegen, ganz die Alte :). Also halli-galli auf allen Kanälen. Ausgerechnet heute, wo ich doch mal wieder die Kamera start klar gemacht habe. Fotografieren ist (wer hier mitliest wird es bestätigen können) weder meine Leidenschaft, noch mein Talent *g*). Die ollen Kameras lösen aber auch immer so langsam aus, erst 2 Sekunden später, da ist Bine meist über alle Berge wie man hier sieht:


Das meine ich, wenn ich sage Bine trägt die Rute wie ein Warzenschwein :)


Den lahmen Schnauz' erwisch ich dagegen immer

Bei Bine musste ich dann ihren Hals kraulen und gleichzeitig fotografieren, damit wenigstens ein bisschen Bine aufs Bild kommt.


kille, kille

Banja und Bine haben heute wirklich wieder stundenlang voller Wonne gespielt. Es ging um einen Ball mit Schnur. Jeder hat ein Ende und keiner ist bereit loszulassen, weil der andere ja dann damit stiften geht. Am Ende sind dann Beide völlig ausgepowert. Mir soll es recht sein : ) .


Bitte keine Kommentare zum Schnauzi, unsere Hunde werden im Winter nicht geschoren *räusper*


Nein, ich geb nicht auf !!!


Stunden später....


Banja ist schon völlig fertig, aber lieber sterben, als los lassen !


Nun ist auch Bine viiiiieeeelll ruhiger :)


Bine ist völlig am Ende...HURRA ! :)


Mir bringt sie den Ball immer...ich bin ja auch nett :)


Die Prinzessin auf der Erbse will aufs Sofa und erwartet von mir, dass ich Lena runter scheuche. Ich werde mich hüten !

So, wenn ich schon nix zu erzählen habe, hoffe ich die Bilder Ladezeiten haben euch wenigstens ein bisschen beschäftigt *lach*.

Liebe Grüße und bis die Tage,
Dagmar

08. Januar 2004
Ich bin einem Skandal auf der Spur....
Noch habe ich keine handfesten Beweise aber einen fiesen Verdacht, nämlich folgenden *leiseflüsternd*:

Beim Riesenschnauzer und beim Hollandse Herdershond werden zur Blutauffrischung Wildsäue mit eingekreuzt. Ja, doch wirklich, skandalös, oder ?

Ihr hättet heute meine Hunde (Schweine) sehen sollen !!!!!!!
Nach der Arbeit die selbe Prozedur wie jeden Tag (wollte ich auf englisch schreiben, konnte ich aber nicht *gg*), Hunde ins Auto und ab in die Feldmark. Bine hat heute übrigens nicht gesungen. Sie war ausgelastet, weil sie mit Roswitha die Küche gewischt hat. Wie ich hörte, hat sie Schwerstarbeit mit dem Wischmopp geleistet.

Nach dem Aussteigen aus dem Auto sind Bine und Banja wie Angestochene aufs Feld gerast. Ich wusste gar nicht dass wir in Deutschland auch Reis anbauen....es stand alles knöcheltief unter Wasser, durch den geschmolzenen Schnee. Die beiden Verrückten haben sich gar nicht mehr eingekriegt und sich eine Schlammschlacht erster Güte geliefert. Lena und ich, standen trockenen Fußes völlig fassungslos dabei.

Es dauerte keine Minute und die ursprünglich dunklen Hunde waren hellbraun. Eine ungesunde Farbe...:(
Das hat dem Spaß aber keinen Abbruch getan, sondern sie haben noch einen Zahn zugelegt. Bine hat sich bei einer Kurve auf die Schulter gelegt und ist mindestens noch 10 Meter durch den Matsch gerutscht. Matschgleiten, ich hoffe dass wird kein neues Hobby.

Jaaa, ich weiß, ich bin Verfechter des Satzes: " Hunde müssen sich auch mal dreckig machen dürfen, es sind schließlich Hunde". Aber die Beiden haben sich eingesaut, dass jede Beschreibung untertrieben ist.
Banja sah nach wenigen Minuten aus, wie ein Rhodesian Ridgeback, nur dass die Haare nicht am Rücken in entgegengesetzter Linie verliefen sondern am ganzen Körper abstanden, als hätte sie in eine Steckdose gefasst. Und der Schnauzbart. Pfui Teufel.
Bine wäre mit ein wenig Phantasie als neue Schöpfung "kurzhaariger" Harzer Fuchs durchgegangen. Dabei waren wir doch erst am Anfang des Spazierganges.....

Es kamen noch ganz viele Reisfelder :( und als wir wieder am Auto standen, habe ich nicht nur kurz mit dem Gedanken gespielt, die ollen Ferkel hinterher laufen zu lassen. Aber ich hab sie dann doch eingeladen, woraufhin sich Banja erst mal ausgiebig geschüttelt hat. Ich hätte sie abmurksen können.
Jörg war total entsetzt als wir daheim waren. Die Schweinepriester sind fröhlich über den Hof gerannt und sahen aus wie eine neue Rassenzüchtung der Familie Flodder :((((((

Ein Eimer warmes Wasser, Dutzende von Handtüchern, Würstchen und Clicker haben dann in nur ca. 45 Minuten wieder Hunde aus den beiden Wutzen gemacht. Lena brauchte ich nur die Füße abputzen, die würde sich freiwillig niemals einschlämmen. Das haben wir alles in ihrem 1. Lebensjahr abgearbeitet.

Die heutige Clickerübung war also schlicht und ergreifend: Still stehen beim abwaschen ! Ging ganz gut, ich hoffe aber, dass ich das so schnell nicht wieder clickern muss.

Saubere Grüße und bis die Tage,
Dagmar

07. Januar 2004
Bines Hobbys sind toll.
Auto fahren und Holz hoch tragen. Sehr nützlich. Das eine ermöglicht, dass sie überall mit hin kann. Sobald sich hier irgendjemand seinem Auto nähert, sitzt Bine drin.
Vorhin wollte ich mein Auto in die Scheune fahren, damit ich morgen nicht kratzen muss. Bine war natürlich dabei und ich hab sie in den Kofferraum gelassen. Dann sind wir die 5m gefahren und nachher wollte sie nicht mehr aussteigen. Nix, nicht für Geld und gute Worte. Anscheinend hat sie doch verknüpft, dass wir morgens weg "fahren" und sie muss daheim bleiben. Wenn wir dann wieder da sind, passt sie auf wie ein Luchs, kaum geht eine Tür auf, sitzt der Holly drin :). Ich hab einfach den Kofferraum geschlossen und bin eine Runde um die Scheune gegangen. Als ich wieder am Auto war und den Kofferraum öffnete, hatte Bine es sich zwischenzeitlich überlegt *gg*.

So hat sie also die Gelegenheit mit allen immerzu umher zu kutschieren. Mit Schwiegermutter zum Blumenladen, mit Andrea zum Bäcker, mit Jörg zum einkaufen und mit mir zum tanken. Statt irgendwann mal die Nase voll zu haben, sitzt oder liegt sie hinten wie ein kleiner König und sieht total zufrieden aus. Während man Besorgungen erledigt, wartet sie brav und schaut aus dem Fenster. Von Jörg und mir bekommt sie immer eine kleine Belohnung, wenn wir wieder ins Auto steigen. Wie die anderen handhaben weiß ich nicht. Fakt ist aber, Bine ist der weltbeste Mitfahrer, ein Holländer eben :)). Ich finde das ist schon mal ein gutes Training für unseren Dänemarkurlaub, obwohl wir nachts fahren und die Hunde sowieso schlafen.

Es gibt nur eine Ausnahme. Wenn ich von der Arbeit komme, lade ich die Hunde ins Auto und wir fahren raus, weil die große Runde ansteht. Dann fängt Bine hinten an zu singen. Aber fragt nicht nach Sonnenschein. Ich hab auf beiden Ohren schon einen leichten Hörschaden, weil sie oft die Nase an meine Schulter steckt und wahre Arien anstimmt.
Ich versuche das zu ignorieren. Meistens bin ich nicht schnell genug mit dem Leckerchen werfen, wenn Bine mal Luft holt, ich muss also an meinem Timing arbeiten. Irgendwie verstehe ich ja auch, dass der Triebstau raus muss. Den ganzen Tag mit den anderen darauf warten, dass Frauchen und Herrchen heim kommen und dann....ja dann geht es endlich los. Und es warten doch Dutzende von Mauslöchern und Fuchshaufen anzeigen muss man auch, außerdem finden wir Stöcke und Tempos und wir rennen und verstecken uns und und, und überhaupt ist alles sooooo spannend. Außerdem wartet Banja schon darauf mit Bine Wettrennen zu machen. Die ganze Spannung entlädt sich bei unserem Holly dann gesanglich, denn bellen kann man das nicht nennen.
Auf der Rücktour ist sie dann wieder total leise.....

Das andere Hobby ist noch viel nützlicher. Jedes Mal wenn jemand von uns in den Garten oder auf den Hof muss, geht Bine natürlich mit. Kann ja sein, dass wir uns wieder verpieseln und sie ist alleine. Nein, also sicherheitshalber wird mitmarschiert. Egal wie müde die kleine Maus ist. Und bei eben jedem von den Gängen schnappt sich Bine auf dem Rückweg einen Scheit Holz und den trägt sie dann bis ganz oben. Manchmal sind die ganz schön groß für sie und sie schleppt sich richtig ab. Oben lässt sie den Scheit dann nicht fallen, nee, nee, sie trägt ihn, bis man die Hand aufhält, da fällt er dann rein und sie bekommt wieder ein feines Leckerchen.

Ich hab mal grob überschlagen, wenn Bine jetzt jeden Tag einen Scheit hoch holt und wir das im Frühjahr und Sommer auch durchziehen können, brauchen wir nächstes Jahr im Winter gar nix mehr hoch schleppen. Ist doch toll. Andererseits müssen wir hier oben einen Raum anbauen, in dem wir das Holz stapeln. Hm.

Banja hat eine kahle Stelle am Bauch, die ein bisschen aussieht wie ein Leckekzem. Ich habe gestern mit der THP telefoniert und nun bekommt sie täglich ein hom. Mittel. Ich hoffe es hilft, denn nicht nur Banja sondern auch Bine sind an der Stelle total interessiert. Für Banja ist es natürlich viel bequemer wenn Bine sie abschlabbert, ist schon klar, ich verzichte dann aber fürs erste Mal wieder dankend auf Holländer Küsschen.

Jörg ist, seit Bine da ist, ziemlich locker geworden, muss ich mal wieder feststellen. Ich weiß noch genau wie es war, als ich ihn kennen lernte. Da war Lena 5 Monate und geleckt hat sie nie. Da hat er sich nach jedem streicheln die Hände gewaschen und nach dem waschen einfach den Hund nicht mehr angefasst. Jawohl, so war das. Will er heute gar nicht mehr glauben....
Gestern hab ich die beiden erwischt (Bine und Jörg). Sie lagen auf dem Bett und Bine hat Jörg das Ohr geputzt. Auf mein "was macht ihr denn da", sind sie richtig zusammen gezuckt. Dann kamen wieder die "Sie-ist-ja-ein-so-lieber-verschmuster-Hund" Triaden und anschließend die "ich-kann-das-ja-gleich-abwaschen" Logik :) :) :)

Tz,tz,tz....dabei ist mir das wurscht, ich bin nur froh dass ich es gesehen habe, weil dann nämlich Jörgs Ohr für mich tabu ist *lach*

Heute clickern wir mal nicht, weil ich irgendwie voll müde und fertig von der Arbeit bin. 
Moment, so stimmt die Aussage nicht, doch doch, fertig von der Arbeit bin ich schon, aber clickern findet bei uns nicht zwangläufig immer als Übungseinheit statt. Es clickert halt einfach so mal zwischendurch wenn Bine etwas gut gemacht hat (Holz tragen) oder etwas neues zeigt (Strecken = Verbeugung). Das passiert täglich, es ist bei uns Alltag, aber hier schreibe ich meistens nur auf, wenn ich mit Bine eine Clickersession von 2 bis 5 Minuten absolviert habe. Insofern wollte ich das mal richtig stellen.....

Ich gehe jetzt auf mein Sofa. Und was macht ihr ?

Sofagrüsse und bis die Tage,
Dagmar

06. Januar 2004
Für Silla: Nur für Dich, der Fuchskacke-Alarmschrei unter "Welpen" ist fertig :)

Schon den 2. Tag gehen wir wieder zur Arbeit und Super-Bine benimmt sich mustergültig. Wirklich total erstaunlich, nach dem wir so lange Daheim waren an den Feiertagen. Ich muss nicht ausführlich beschreiben wie stolz Jörg auf seinen Hund ist, oder ?
Meine Schwiegermutter berichtet mit leuchtenden Augen, dass Bine jeden Tag mindestens 1 Stunde mit ihr schmust und sich den Bauch kraulen lässt. 

Dieser Hund verblüfft mich immer wieder. Besonders gestern morgen hatte ich arge Bedenken. Bine war ziemlich aufgeregt, als wir so früh aufgestanden sind. Das kam ihr wohl irgendwie bekannt vor. Wir haben ruhig unseren Tagesbeginn gelebt und Bine nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt als sonst auch (also 95%) *g*.

Bevor ich gefahren bin, Jörg war schon weg, durfte Bine noch mal im Hof ein Pipi machen und ging es erbarmungslos wieder nach oben. Alle Hunde auf die Plätze, Kaustangen verteilt und "warte" gesagt. Tür zu und es war "Ruhe".

Um neun Uhr hab ich es nicht mehr ausgehalten und bei meiner Schwiegermutter angerufen. Sie hat bestätigt dass Bine ganz lieb war und leise und als sie um 8 Uhr von Roswitha "befreit" wurde, hat sie sich gefreut und ist mit runter gelaufen. In der Wohnung war absolut nichts kaputt, umgeschmissen oder angefressen. Obwohl alle Türen aufstanden. Ich bin total stolz auf unser Mädchen.

Deswegen haben wir gestern auch eine richtige Clickerparty gefeiert. Lena und Banja waren mit Jörg draußen und ich habe die Zeit mit Bine genutzt um unsere alten Übungen aufzufrischen.
Zuerst das "Sitz" an meiner linken Seite. Wir brauchen immer noch eine Wand oder ein Sofa. Dafür klappt das aber dann auch perfekt. Übe ich es ohne dass Bine eine Wand an ihrer linken Seite hat, bleibt sie zu weit zurück beim hinsetzen. Ich vermute dass sie das tut, weil sie mich dann besser sehen kann. Ich bin mit fast 1.80m ja nicht gerade klein und wenn Bine neben mir sitzt, muss sie schon den Kopf arg in den Nacken legen. Bleibt sie hingegen weiter hinten sitzen, sieht sie mich als ganze Person besser. Das ist doch ein Punkt an dem man schön ansetzen kann. Ich bin sicher, bald hat sie es begriffen.

Dann haben wir das "Bleib" geübt. Das hat so gut geklappt, dass ich die Schwierigkeit etwas erhöht habe. Ich habe angefangen mich von Bine zu entfernen und dann albern zu werden (hüpfen, singen, springen, mit den Armen wedeln). Wenn Bine es ertragen hat ohne aufzustehen, bin ich sofort schnell zu ihr zurück und währenddessen gab es ein C & B.

Dann bin ich um eine Ecke gegangen, auch das hat Bine prima ausgehalten. Ich bin SOFORT zu ihr zurück und C & B.

Dann kam Bines Lieblingsübung, die Polonaise :). Ich stehe, sage "hopp" und Bine springt mich von hinten an und verharrt so. Dann gehen wir beide 3 bis 5 Schritte. C & B. Das ist toll und wird die Lachnummer des Jahres, sag ich euch :))))!

Dann haben wir "Fuß gehen" durch die ganze Wohnung geübt. Gestern habe ich Wert darauf gelegt, dass Bine belohnt wurde, wenn sie eine schöne Wendung mit mir zusammen geschafft hat. Wenn der Platz beengt ist, bleibt Bine lieber etwas zurück (wahrscheinlich um nicht aus Versehen getreten zu werden - ist halt ein Sensibelchen), aber in vielen Fällen hat es schon ganz toll geklappt und ich hab sie aus den Augenwinkeln immer an meiner Seite gesehen. Dann ist sie genau in der richtigen Position und dann gibt es C & B.

Tja und dann kam Banja wieder und wollte auch mitmachen :)! Ich habe Bine dann wieder vor die Tür geschickt und mit Banja alte Dogdancing-Tricks aufgefrischt. Bine hat bis auf ein Protestquietschen leise gewartet und so habe ich die Übung mit Banja so kurz wie möglich gehalten, um Bines Geduld nicht überzustrapazieren.

Anschließend lagen die Beiden, die einem alten Ehepaar immer ähnlicher werden, dicht beieinander auf dem Kissen. Zum auffressen.

Lena, die wie so oft viel zu spät mit Jörg rein kam, wieder mal das Beste verpasst hat, das aber nicht weiß und daher nicht schlimm findet, hat sich besonders über ein Würstchen gefreut, ohne dafür arbeiten zu müssen. Schließlich hat sie draußen die Hasen gehütet. Was für ein Job :).

Und so sitze ich hier schon wieder und bin schrecklich zufrieden (das geht ja bald auf keine Kuhhaut mehr) und hoffe, es geht euch ebenso.

Selbstgefällige Grüße und bis die Tage,
Dagmar

04. Januar 2004
Es hat geschneit, es hat geschneit, hurra !

Heute Morgen war der erste Spaziergang im Schnee wirklich klasse. Die Hunde waren total ausgelassen und das hat richtig Spaß gemacht. Außerdem habe ich heute gemerkt, dass ich mich nicht täusche. Immer wenn ich mit Bine auf den Hof gehe, nimmt sie, wenn es zurück geht ins Haus, meine Spur auf und geht auf dem Weg rein, den ich raus gegangen bin.

Auf dem Spaziergang heute habe ich gesehen, dass ich mich tatsächlich nicht geirrt habe. Auf dem Hinweg ist Bine viel gelaufen, hat Schnee geschoben und Rennspiele mit Banja veranstaltet. Auf dem Rückweg ist sie im Stechtrab die Fußspuren von mir abgelaufen, die ich auf dem Hinweg hinterlassen habe. Ihr Kopf hat dabei wie wild geschaukelt (links, rechts, links, rechts) und ca. alle 15 Meter hat sie einen Freudenanfall bekommen, sich umgedreht und kam zu mir zurück gepest. Ich hab sie jedes Mal für die erneute Spurenaufnahme gelobt wie wild und wir haben das den ganzen Rückweg gemacht. Mindestens 1000 Meter. Meine kleine Spürnase. 

Als wir noch auf dem Hinweg waren, hat Bine mal wieder einen halb vergammelten Knochen gefunden. Ein nur angedeutetes, kurzes "Ahh" und sie hat den Knochen sofort ausgespuckt und kam zu mir geflitzt. Wirklich klasse, was hab ich mich gefreut über unser Norbärtchen !!!!!

Überhaupt läuft im Moment alles super gut. Bine ist arbeitsfreudig, dabei aber überhaupt nicht aufgedreht oder nervös. Wenn wir gemeinsam etwas machen, okay. Wenn nicht, spielt sie sehr viel alleine oder mit den anderen Hunden. Das sieht zu niedlich aus, wenn sie die Teddy's oder Bälle in die Luft wirft und hinterher saust. 

Grundsätzlich versucht sie zwischendurch, mir ihre Spielsachen zu bringen und in die Hand zu legen. Derzeit gehe ich auf das Angebot immer ein und es gibt ein feines Leckerchen. Dann lasse ich sie den Gegenstand 3 oder 4 mal apportieren und dann ist "Feierabend". Bald werde ich die Gegenstände nur noch nehmen, wenn ich sie vorher mit einem "hol's " los geschickt habe.

Heute Morgen beim Frühstückstisch hatten wir auch wieder ein solches Apportierspiel. Bine wird bei jeder Übung sicherer und legt die Gegenstände ruhig in meine Hand. Fällt etwas daneben, korrigiert sie sich schon selber, hebt es erneut auf und drückt es nachdrücklich in meine Hand. Allerdings kann ich ihr den Gesichtsausdruck nicht wegclickern der sagt: " Boah bist du doof, halt es doch fest" *ggg* ! Als nächstes werden wir daran arbeiten, dass sie die Dinge länger in der Schnauze hält. Das ist gar nicht so einfach, aber Super-Bine hat es bestimmt bald raus.

Vorhin im Garten hat Jörg mit Bine Hasenspiele gespielt. Zuerst war Bine der Hase und Jörg durfte sie jagen. Das sieht lustig aus, weil sie die Ohren wegklappt und wenn sie ihm zu Nahe kommt, zieht sie zusätzlich noch den Po ein *ggg*.
Dann war Jörg der Hase und Bine hüpft um ihn herum wie ein Flummi. Wenn Jörg einmal der Hase war, bleibt er es auch, es ist dann nicht mehr möglich sie zu jagen. Sie will dann ausschließlich das Herrchen hetzen, dass sie dummerweise immer schon nach 2 Metern hat.

Da wir morgen Beide wieder arbeiten müssen, haben wir den heutigen Tag mit den Hunden sehr genossen. Noch ist er ja auch nicht zuende und wenn alle vom letzten Spaziergang zurück sind, werden wir noch Spielsachen verstecken und "suchen" spielen.
Das neue Buch "Schnüffelstunde" von Viviane Theby ist dabei eine tolle Anregung und kann uneingeschränkt empfohlen werden.

Ich wünsche Euch und euren Vierbeinern einen schönen Restsonntag,
bis die Tage,
Dagmar

02. Januar 2004
So, da wären wir also heil im neuen Jahr angekommen !

Natürlich könnt ihr Bine auch in diesem Jahr weiter virtuell begleiten. Ich selber bin immer ganz traurig, wenn ein Internet-Tagebuch in dem ich mitgelesen habe, schließt. Das passiert uns hier nicht so schnell, versprochen.

Wie war denn nun Silvester ?
Nachdem wir am Vormittag spazieren waren und eine erste Rakete (allerdings nicht laut, da ganz weit weg) gezündet wurde, war auch Lena klar, es ist wieder soweit. An Pipi machen oder sonstige Aktivitäten war nicht mehr zu denken, die Dicke wollte nur noch rein. Ihre Silvester-Phobie hat sie erst seit 3 Jahren, da sie sie aber gut pflegt, werden wir sie wahrscheinlich auch nicht mehr los.
Im Haus ist es nicht schlimm. Lena liegt ruhig auf einem ihrer Kissen, hat aber immer ein Auge oder Ohr in Bereitschaft. Wenn es dann, wie abends geschehen, mal wirklich doll rumst, liegt sie auch schon mal unter dem Tisch.

Ich habe ihr gegen 17 Uhr eine halbe Flasche Bier spendiert und danach war das Lenchen entsprechend locker. Der kleine Holländer hat von dem Geknalle überhaupt keine Notiz genommen, aber vom Bier. Als ich Lena die Schale hingehalten habe, war sie mit der langen und dünnen Schnute sofort zur Stelle und hat zwei oder drei Zungen voll genommen.

Hui, hat das fein geprickelt und gesprudelt :) ! Aber NICHT mit mir....das gibt es nur, wenn Angst vorherrscht *gg*. Jörg und ich hatten auch ziemlich viel Angst, will meinen, haben das mit dem Alkohol ganz gut in den Griff gekriegt *räusper*

Wenn wir uns jetzt Besuch einladen, dann bitte schön immer gleich für 3 Tage. Unser Besuch war von der Bine am 1. Tag ja gar nicht gerne gesehen. Am 2. Tag, haben sie schon irgendwie mit dazu gehört, auch wenn man ihnen nicht viel Beachtung geschenkt hat. Aber heute, hat man mit Sascha sogar ein kurzer Spielchen gewagt. Anfassen war schon ab dem 2. Tag kein Problem mehr, aber so richtig locker ist sie wirklich erst seit heute. 

Gestern haben wir fein geclickert. Das alte Steh-auf-Männchen musste mal wieder herhalten. Es war übrigens das 1. Mal, dass Bine abwechselnd mit den Großen nach draußen auf den Flur musst. Toll fand sie das nicht, aber der Protest hielt sich total in Grenzen, damit kann ich leben. Aufgabenstellung war, wie schon einmal vor ein paar Monaten, das Männchen mit der Pfote umzuhauen. Alle Hunde haben es erfahrungsgemäß mit der Nase probiert. Dafür gab es mehrere Clicks und Leckerchen (C & B). Schließlich müssen sie ja erst einmal eine Ahnung davon bekommen, worum es geht.

Dann blieb der Click aus. Bine hat ganz deutlich hinein gebissen um dem blinden Frauchen zu zeigen, DASS MAN ES RICHTIG MACHT ! Dafür gab's nix. Da erst hat sie die Pfote angefangen zu benutzen. Danach war es kein Problem mehr und lief wie am Schnürchen. Bei Lena war es fast genauso. Nur hat die, als der Click für das mit der Nase berühren ausblieb, gleich die Pfote genommen.
Banja kam über die Nase nicht hinaus. Das ist nicht schlimm. Banja braucht bei Übungen mit Gegenständen oft etwas länger, ist aber in der Ausführung später oder im behalten von einzelnen Übungen Top fit. Dann clicke ich sie weiterhin noch für das mit der Nase berühren, ich vermute sie braucht noch ein bisschen Zeit. Banja's Lieblingsclickerübungen haben sowieso nie mit Gegenständen zu tun, sondern sind eher körperlicher Art. Tricks aus dem Dogdancing liegen ihr sehr. Sie setzt gerne ihre körperlichen Fähigkeiten ein. So hat eben jeder seine Vorlieben.

Lena geht es jetzt, wo die Knallerei hier entgültig vorbei ist, wieder richtig gut. Der Hund sah im letzten Jahr oftmals sehr krank und vom Fell her fast schäbig aus. Nun glänzt sie wieder und sieht gut aus. Sie nimmt alles um sie herum mit Interesse auf und frisst viel und gerne *g*

Es ist jedoch unübersehbar, dass mein Mädchen, jetzt langsam zu den Senioren überwechselt. Sie schläft mehr als zuvor. Eben soviel, dass es auffällt. Sie mag aber weiterhin keinen Besuch bei unseren Hasen verpassen. Zu unseren Besuchern war sie super cool. Schon am ersten Abend hat sie ausgiebig mit Danny geschmust und freut sich auch morgens jedes Mal, wenn die Beiden zum Frühstücken hoch kommen. Das war nicht immer so. 
Überhaupt, fand auch Jörg, haben sich unsere Hunde in den letzten Tagen mustergültig verhalten. Kein Grund zur Beanstandung. Gut, Banja ist aufdringlich wie immer, aber wenn die Besucher keine Angst vor Hunden haben, stört das selten. Lena war locker und sehr lieb und Bine zurückhaltend und unauffällig. Ich bin stolz auf meine Mädchen.

Hach, Mimi hab ich vergessen, aber die ist eigentlich immer lieb !

Man merkt uns enorm an, dass wir noch nicht soviel Gelegenheit hatten mit Bine zu prahlen. Ich glaube wir haben am ersten Abend von fast nichts anderem gesprochen :). Aber Jörg ist definitiv schlimmer als ich !!!!!
Er ist unglaublich stolz auf Bine. Einfach auf alles. Ihr Fell, ihr Aussehen, ihre Bewegung, die Auffassungsgabe, ihre Anlagen und und und.....
Ich glaube für Menschen die Hunden gegenüber gleichgültig eingestellt sind, sind wir eine echte Herausforderung :).

Zum Glück haben Danny und Sascha ebenfalls einen Hund (Sina, dt. Schäferhundmädchen), auf das sie ebenfalls stolz sind. Na jedenfalls haben sie unsere Eskapaden brav ertragen. Was blieb ihnen auch übrig ? *gg*

Ich hoffe ihr seid ebenfalls gesund und munter im neuen Jahr gelandet und habt ganz viele Vorsätze für 2004 ?

Ich habe keine und daher bin ich ganz sicher, dass ich das einhalten kann *g*

Einhaltende Grüße und bis die Tage,
Dagmar