Smirre (So ziemlich alles drin *g*)

Hallo!

 Das ist Smirre. Vor etwa zwei Jahren ereignete sich bei Bekannten von mir ein kleiner „Unfall“, durch den Smirre mit ihren neun Geschwistern das Licht der Welt erblicken sollte. Zunächst aber wurde ihre Mama immer dicker und träger und irgendwann war klar, was passiert war: Sie war schwanger! Am 13.09.2003 war es soweit. Zehn kleine süße Welpen kamen auf die Welt. Wie zu erwarten glich keiner dem anderen, denn Mama und Papa bestehen auch schon aus etlichen Hunderassen: Die Mama vereinigt Schnauzer mit einem mir nicht näher bekannten Jagdhund und der Papa besteht aus einem Mix aus Schäferhund, Hovawart und/oder Labrador. Von da an herrschte bei meinen Freunden erstmal ziemliches Durcheinander und Gewusel.

 Ich fühlte mich arg in Versuchung geführt, einen der Kleinen bei aufzunehmen. Schließlich gab es bei meinen Eltern immer einen Hund und ich kam gerade aus einem Wanderurlaub mit dem Superhund Tomte Tummetott. Nach der Lektüre von vielen Hundebüchern und vielen Gesprächen mit einer Freundin, der Besitzerin des Superhundes Tomte, entschied ich mich einen von den Welpen zunehmen. Aus Rücksicht auf den Familienhund Anton bei meinen Eltern sollte es eine Hündin sein. Da es nur zwei Mädels im Wurf gab, bekam ich die „Prinzessin“. Im November 2003 zog Smirre bei mir ein.

Smirre ist ein wirklich extrem hungriger Hund. Also klappte das mit der Grundausbildung ganz gut. Zusammen besuchten wir die Welpenspielgruppe und später die Junghundgruppe in einer Göttinger Hundeschule. Das war ganz in Ordnung, aber auch nicht ganz das Wahre. Jedenfalls war ich nach der Junghundgruppe nicht mehr recht motiviert.

 Nur leider begann Smirre mit etwa einem Jahr als Lieblingshobby für sich das Jagen zu entdecken. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich sie immer noch ablenken und für andere Sachen außer Rehe begeistern. Entspannte Spaziergänge im Wald gab es nicht mehr. Smirre fing an immer länger wegzubleiben und nach einem Wanderurlaub in Schweden, der auch dank Smirres Jagdtrieb recht nervenaufreibend gewesen war, blieb sie im Wald angeleint. Als Dauerzustand war mir das aber auch nicht recht. Die Hundeschulen in Göttingen boten zu solchen Problem kaum etwas an und wenn war es unbezahlbar. Meine eigenen Bemühungen waren auch nicht wirklich vom Erfolg gekrönt. Irgendwann fiel mir ein, dass mir einmal eine alte Schulfreundin, als Smirre noch ganz klein war, von einer Frau aus Elbingerode erzählt hat, die mit Hunden Clickertraining und Dogdancing macht. Also, habe ich mal „clicker elbingerode“ gegoogelt und bin in Dagmars Welt gelandet. Was für ein Glück!

 Ich bin sehr froh, dass ich die OHA gefunden habe und dafür komme ich auch gern aus Göttingen nach Osterode. Hätte ich schon vor anderthalb Jahren auf meine Schulfreundin Anna gehört, hätte ich Dagmar wahrscheinlich schon früher kennen gelernt. Aber besser spät als nie !